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Hamilton düpierte favorsisierte Ferrari–Fahrer

Aus der erwarteten Startreihe ganz in Rot ist in Francorchamps nichts geworden. Lewis Hamilton sicherte sich für den Grand Prix von Belgien die Pole-Position vor Felipe Massa.

Das Qualifying blieb von Regenfällen wider Erwarten verschont. Die stark profilierten Reifen lagen zwar überall bereit, blieben jedoch gestapelt. Lewis Hamilton erreichte seine persönliche Bestzeit wie fast alle anderen Fahrer auf Trockenreifen mit der weicheren Gummimischung. Dem Engländer gelang mit dem McLaren-Mercedes eine nahezu makellose Runde. Jedenfalls distanzierte er Felipe Massa um mehr als 0,3 Sekunden, obschon der Brasilianer von einem wohlgelungenen Versuch sprach. Ob die Differenz auf Grund einer geringen Benzinladung zu Stande kam, wird sich am Sonntag im Rennen weisen.

Hamilton wird zum fünften Mal in dieser Saison aus der Pole-Position starten. Kimi Räikkönen hingegen wurde seiner notorischen Schwäche im Qualifying auch in Belgien nicht Herr. Der Finne, der in Francorchamps zuletzt dreimal in Folge als Sieger abgewinkt wurde, muss mit einem Startplatz in der zweiten Reihe Vorlieb nehmen. Zwischen ihm und dem Teamkollegen Massa wird der zweite McLaren-Mercedes mit Heikki Kovalainen stehen.

Gute Leistung von Heidfeld

Nick Heidfeld erregte für einmal wieder Aufsehen im positiven Sinn. Der Deutsche qualifizierte sich nicht nur für Platz 5, sondern liess auch seinen Teamkollegen Robert Kubica hinter sich. Solches war in diesem Jahr nur in Silverstone der Fall gewesen. Dort war Kubica allerdings im dritten Teil des Kampfs um die Startplätze aus Sicherheitsgründen nicht mehr angetreten, weil zuvor ein Defekt an der Hinterachse entdeckt worden war. Jetzt steht das interne Duell zwischen Heidfeld gegen Kubica also 2:11.

Toro Rosso überraschte abermals. Wie vor zwei Wochen in Valencia überstanden sowohl Sebastian Vettel als auch Sébastien Bourdais die beiden ersten Abschnitte der Qualifikation mit Erfolg. Das Duo wird am Sonntag die fünfte Startreihe bilden. Für Vettel wäre wahrscheinlich noch ein bisschen mehr möglich gewesen. Der Deutsche begnügte sich jedoch im Schlussteil mit einer gemächlichen Runde. Dahinter stecken wahrscheinlich taktische Gründe. Vettel dürfte das Rennen mit einer relativ grossen Menge Treibstoff aufnehmen.

si/jr

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