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«Ferrari betrachtet den Fall als abgeschlossen»

Es sah lange so aus, als ob Ferrari mit einem Protest gegen den Sieg von Sebastian Vettel zum letzten Strohhalm im Kampf um die WM greifen würde. Nun ist der italienische Rennstall aber zurückgekrebst.

Geschlagen: Fernando Alonso nach der Niederlage im Rennen um den WM-Titel. (25. November 2012)
Geschlagen: Fernando Alonso nach der Niederlage im Rennen um den WM-Titel. (25. November 2012)
Keystone
Umgekehrt: Das Rennen in São Paulo konnte Alonso vor Sebastian Vettel beenden, schlussendlich reichte es dem Deutschen aber trotzdem. (25. November 2012)
Umgekehrt: Das Rennen in São Paulo konnte Alonso vor Sebastian Vettel beenden, schlussendlich reichte es dem Deutschen aber trotzdem. (25. November 2012)
Keystone
Findet den nachträglichen Wirbel eine Schande: Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (r.), hier im Gespräch mit Horner. (1. November 2012)
Findet den nachträglichen Wirbel eine Schande: Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (r.), hier im Gespräch mit Horner. (1. November 2012)
Keystone
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Die Meldungen über einen Regelverstoss von Sebastian Vettel im letzten Rennen der Saison erhitzten in den letzten Tagen die Gemüter der Formel-1-Akteure. Der Deutsche habe während des Rennens in São Paulo trotz der gelben Flagge überholt und müsse deshalb nachträglich bestraft werden, forderte Ferrari. Der italienische Rennstall musste sich sowohl in der Teamwertung als auch in der Fahrerwertung dem grossen Konkurrenten Red Bull geschlagen geben – und kam damit offenbar nicht zurecht. Ferraris Zugpferd Fernando Alonso, Vizeweltmeister, twitterte zwei Tage nach Vettels Triumph in Anspielung auf dessen fragliches Manöver: «Ich kann keine Wunder bewirken. Ich realisiere meine Wunder aber innerhalb der Spielregeln.» Die spanischen Medien eilten ihrem geschlagenen Helden zu Hilfe und publizierten sogleich ein Video, in dem zu sehen ist, wie Vettel den vor ihm liegenden Torro-Rosso-Fahrer Jean-Eric Vergne trotz gelb blinkender LED-Leuchten am Streckenrand überholt.

Nachdem der Internationale Automobilverband (FIA) gestern am frühen Nachmittag mitgeteilt hatte, dass es keine Untersuchung gegen Vettel geben würde, hat Ferrari in einem Brief eine offizielle Erklärung verlangt, weil die Scuderia mit dem Entscheid offenbar nicht einverstanden war. Nun hat der Traditionsrennstall in einem Communiqué aber klargestellt, dass er mit seinem Brief «nie die Legitimität des Rennens untergraben» wollte. Der Grund für die Forderung nach einer offiziellen Erklärung seien Anfragen von Fans zu diesem Thema gewesen. «Heute Morgen hat uns die FIA eine Antwort mit ihrer Meinung über die Szene gesendet: Ferrari nimmt sie zur Kenntnis und betrachtet den Fall als abgeschlossen», lassen die Italiener weiter verlauten.

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