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Ferien mit Fragezeichen

Die Formel 1 geht in die Sommerpause, bei Sauber bleibt keine Zeit zur Entspannung. Der von akuter Finanznot bedrohte Schweizer Rennstall muss mit den russischen Partnern rasch eine Einigung finden.

Funkstille vor den Ferien: Sauber-CEO Monisha Kaltenborn.
Funkstille vor den Ferien: Sauber-CEO Monisha Kaltenborn.
Keystone

Ein ganzer Monat liegt zwischen dem GP Ungarn und dem nächsten Rennen am 25. August in Spa. Ein Monat, in dem die Formel 1 Sommerpause macht und jeder Rennstall verpflichtet ist, seine Fabrik für zwei Wochen zu schliessen. Ab Montag ist es in Hinwil so weit, doch von Ferienstimmung ist bei Sauber nicht viel zu spüren. Fragen um den Deal mit den neuen Partnern bleiben unbeantwortet – von Sauber ebenso wie den russischen Investoren.

Beim «International Investment Cooperation Fund», einem der drei Partner, hiess es auf die Frage, ob die Verhandlungen wie angekündigt bis zum 1. August abgeschlossen worden seien, nur «kein Kommentar». Bei Sauber dagegen wird daran festgehalten, die Verträge seien «seit einiger Zeit» unterschrieben, so ein Sprecher.

Gerüchte, wonach die Russen ihr Engagement an die Übernahme der Aktienmehrheit knüpfen, werden dementiert: «Darüber sind sich beide Seiten einig.» Um Gemeinsamkeiten in Sachen Mentalität zu beurteilen, sei es allerdings noch zu früh. In Zeiten akuter Finanznot ist dies wohl keine zentrale Frage, doch nach entspannten Ferien klingt das alles nicht.

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