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DTM-Pilot wirbelt durch die Luft

Der Franzose Alexandre Prémat überschlug sich am Sonntag in seinem Audi mehrfach, entstieg dem zerfetzten Wrack aber unverletzt - dank Glück und moderner Technik.

Zum Ende der ersten Runde des DTM-Rennens auf dem Adria Raceway wirbelte es das Auto von Alexandre Prémat plötzlich wild durch die Luft. Nach mehreren Überschlägen blieb der Audi mit abgerissenen Rädern auf dem Dach liegen, rundherum war die Strecke mit Trümmerteilen übersäht. Den Zuschauern an der Strecke und den TV-Bildschirmen stockte der Atem - Prémat aber kletterte aus dem Wrack, als wäre nichts geschehen. Nach einer kurzen Untersuchung im Krankenhaus, wo man ihm eine Halskrause verpasste, kehrte er zu seinem Team an die Strecke zurück.

«Das war ein ziemlich heftiger Unfall. Ich bin froh, dass Audi in den vergangenen Jahren so viel in die Sicherheit der DTM-Autos investiert hat», sagte Prémat. Die DTM-Piloten sind wie ihre Kollegen in der Formel 1 durch eine Sicherheitszelle aus Kohlefaser geschützt. Kohlefaser ist fünfmal leichter, aber doppelt so stabil wie Stahl. Jedes Fahrzeug ist zudem vorne und hinten mit Crashstrukturen ausgestattet. Bereits seit 2002 ist zudem das System Hans (Head and Neck Support) Pflicht.

Der Auslöser für Prémats Abflug war eine Kollision mit dem herannahenden Mercedes von Marco Engel. Laut Engel verteidigte sich Prémat zuerst mit einem Schlenker nach rechts, zog dann aber doch nach links. «Was er gemacht hat, war extrem gefährlich», ereiferte sich der Mercedes-Fahrer. «Ich hatte mein Vorderrad auf Höhe seines Hinterrades, dann ist er an meiner Front hängengeblieben und hat sich weggedreht.»

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