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Drohte Vettels Chef mit Formel-1-Ausstieg?

Der Streit zwischen Weltmeister Sebastian Vettel und Mark Webber hat Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz offenbar tief verärgert.

Dicke Luft: Bei Red Bull ist die Stimmung vor dem GP von Bahrain im Keller.
Dicke Luft: Bei Red Bull ist die Stimmung vor dem GP von Bahrain im Keller.
Keystone

Dietrich Mateschitz hat im Zuge der Stallorder-Affäre beim Weltmeister-Team Red Bull angeblich gedroht, sein Engagement in der Formel 1 zu beenden. Der Milliardär sagte laut dem Fachmagazin «Auto, Motor und Sport», er wolle den ganzen Krempel hinschmeissen, sollten seine Söldner den neuen Marschbefehl nicht befolgen.

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko räumte ein, dass eine ähnliche Äusserung im Umfeld des Konzerngründers gefallen sei, diese sei aber scherzhaft gemeint gewesen. Die Meldung von der Ausstiegsdrohung sei völliger Quatsch.

Sebastian Vettel hatte beim vorletzten Grand Prix in Malaysia eine Stallorder ignoriert und seinen Teamkollegen Mark Webber mit einem riskanten Manöver überholt. Danach sprach sich Mateschitz dafür aus, die offiziell wieder erlaubte Stallorder intern abzuschaffen. Webber sieht das Vertrauensverhältnis im Team gestört, Vettel sagt, er habe nichts zu bereuen.

Am Sonntag findet in Bahrain der vierte Lauf der Formel-1-WM 2013 statt. Nach der Enttäuschung in China – Vettel wurde Vierter und Webber schied aus – steht Red Bull auch sportlich unter Druck.

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