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Die Rennställe setzten der Formel-1-Spitze ein Ultimatum

Die Teams wollen von der FIA und GP-Vermarkter Bernie Ecclestone spätestens am Montag wissen, ob der GP von Bahrain trotz der dortigen Unruhen stattfindet.

Die Formel-1-Rennstrecke im von Unruhen erschütterten Bahrain.
Die Formel-1-Rennstrecke im von Unruhen erschütterten Bahrain.
Keystone

Seit Tagen wird Bahrain immer wieder von Unruhen erschüttert. Von Ecclestones Entscheid hänge ab, ob der Tross in Barcelona bleibt oder die Heimreise in die Fabriken antritt, hiess es nach einem Treffen der Team-Manager in Barcelona In Bahrain soll die Formel-1-Saison am 13. März beginnen. Eine Woche zuvor (3. bis 6. März) sind dort die letzten Testfahrten angesetzt.

Die Team-Manager haben Pläne für alle denkbaren Szenarien erstellt. Sollten der Grand Prix und die Testfahrten über die Bühne gehen, woran in Barcelona allerdings keiner mehr glaubt, dann werden die Teams aufbrechen und die Autos in der Fabrik für den Transport am kommenden Samstag vorbereiten.

Wenn die Testfahrten in Bahrain geopfert werden, um Zeit zu gewinnen und möglicherweise doch den Grand Prix anzusetzen, dann soll vom 28. Februar bis zum 2. März in Montmeló nördlich von Barcelona getestet werden. Anders geht es nicht, weil der Circuit de Catalunya von anderen Firmen belegt ist und dann der Abtransport der Autos an den Persischen Golf auf den 5. März gelegt werden müsste. Die Teams würden damit einen Testtag verlieren.

Die komplette Absage ist das wahrscheinlichste Szenario

Das wahrscheinlichste Szenario ist die komplette Absage. Dann beginnt die Weltmeisterschaft am 27. März in Australien. Die Abschlusstestfahrten werden verschoben. Die Strecke von Jerez wäre vom 8. bis 11. März frei. In Montmeló müsste der Streckenbetreiber mit anderen Kunden reden. Im Augenblick ist die Strecke an diesem Datum gebucht.

Im Fahrerlager stellt man sich bereits auf eine Absage des Rennens in Bahrain ein. «Selbst wenn sich die Lage in Bahrain wieder beruhigen sollte, können wir dort nicht einfach so fahren, wenn zwei Wochen davor das Militär Demonstranten erschossen hat», erklärte Williams' Technikchef Sam Michael. Der Deutsche Nick Heidfeld (Lotus Renault) appellierte an die Verantwortlichen, beim Entscheid nicht nur die Sicherheit der Formel 1, sondern auch das zu berücksichtigen, was in Bahrain selbst passiere.

si

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