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Bradl schon Weltmeister, Lüthi in Topform

Während Tom Lüthi und Dominique Aegerter im Training brillierten, feierte Stefan Bradl den ersten Töff-WM-Titel für Deutschland seit 1993.

Gedanklich schon in der Kurve: Tom Lüthi vor dem Qualifiying in Valencia.
Gedanklich schon in der Kurve: Tom Lüthi vor dem Qualifiying in Valencia.

Der 21-jährige Bradl gewinnt den Moto2-Titel vorzeitig, weil mit Marc Marquez sein letzter verbliebener Konkurrent verletzungsbedingt auf einen Start beim Grand Prix von Valencia verzichten muss. Der WM-Zweite aus Spanien sieht seit seinem Crash am ersten Trainingstag in Malaysia auf dem linken Auge doppelt.

Bradls Triumph ist hoch verdient und eine Folge der aussergewöhnlichen Konstanz. In 16 Grands Prix schied der Bayer nur einmal aus (Ende Juni in Assen). Vier der ersten sechs Saisonrennen gewann er, insgesamt elfmal stand er auf dem Podest. Zum Vergleich: Der 125-ccm-Weltmeister Marquez siegte heuer siebenmal und klassierte sich vier weitere Male in den Top 3. In den restlichen fünf Rennen gabs für den erst 18-jährigen Spanier allerdings keine Punkte.

Bradl bleibt auch nach seinem Titel in der Moto2-Kategorie und damit ein starker Konkurrent von Tom Lüthi. Der geplante Aufstieg in die Königsklasse MotoGP musste vor einigen Wochen aus finanziellen Gründen auf 2013 verschoben werden.

Marquez' Startverzicht wurde während des freien Trainings am Samstagmorgen bekannt, in welchem Bradl standesgemäss Bestzeit fuhr. Hinter dem neuen Weltmeister reihten sich der Brite Scott Redding und das Schweizer Duo Tom Lüthi (3.) und Dominique Aegerter (4.) mit weniger als einer halben Sekunde Rückstand ein. Randy Krummenacher verlor als 28. über 1,8 Sekunden auf Bradl.

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