Zum Hauptinhalt springen

Mit Fässler und Schweizer Frauen-Power

Wenn am Samstag um 15 Uhr in Le Mans zum legendären 24-Stunden-Rennen gestartet wird, gehört mit Marcel Fässler ein Schweizer zum erweiterten Favoritenkreis.

Die 78. Auflage der "24 Heures du Mans" steht ganz im Zeichen des nächsten Duells zwischen Peugeot und Audi, die beide mit Diesel-Motoren antreten. In den Qualifyings sicherten sich vier Peugeots die ersten vier Startplätze. Die Pole-Position fuhr der Einheimische Sébastien Bourdais heraus, der letztes Jahr als Teamkollege von Sébastien Buemi vom Formel-1-Team Toro Rosso mitten in der Saison in die Wüste geschickt wurde.

Marcel Fässler holte für sein Team den 7. Startplatz heraus. Der 34-jährige Schwyzer wechselt sich mit Andre Lotterer (De) und Benoît Treluyer (Fr) am Steuer eines Audi-Werkautos ab. Das stärkste Audi-Trio bilden Rekordsieger Tom Kristensen, Rinaldo Capello und Allan McNish.

Neben dem Team um Fässler wird jenes um den Genfer Harold Primat (Lola-Aston Martin) aus der vierten Reihe starten. Der Seeländer Neel Jani (Startplatz 16) fährt mit Nachkommen ehemaliger Formel-1-Weltmeister: Nicolas Prost, dem Sohn des vierfachen Champions Alain, und Marco Andretti, dem Enkel von Mario (Weltmeister 1978).

Nachdem an den vergangenen beiden Sonntagen Simona De Silvestro zuerst mit einer starken Leistung im 500-Meilen-Rennen in Indianapolis und dann mit einem spektakulären Feuerunfall in Fort Worth für Aufsehen gesorgt hat, stehen auch in Le Mans Schweizer Rennfahrerinnen unter besonderer Beobachtung. Rahel Frey, Cyndie Allemann und Natacha Gachnang bilden auf der 13-km-Schlaufe in der Sarthe das erste reine Frauen-Team seit 1991.

Gachnang, die Cousine von Sébastien Buemi, geht nach dem Mitte April in Abu Dhabi erlittenen schweren Beinbruch immer noch an Krücken. An der Teilnahme hindert sie das aber nicht. Die drei Schweizerinnen treten in einem Ford für das Team Matech an. Unter den acht Teams in ihrer Kategorie GT1 reihten sie sich im Qualifying an sechster Stelle ein.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch