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Michael Phelps kassiert über 400 m Lagen eine klare Niederlage

Der Amerikaner Michael Phelps kassiert bei seinem ersten Einsatz eine empfindliche Niederlage. Der Superstar aus Baltimore landet über 400 m Lagen als Vierter neben den Medaillen.

Nur ganz knapp hatte Michael Phelps den Vorstoss in den Final geschafft, weshalb er auf der ungewohnten Bahn 8 schwimmen musste. Im Endlauf war er dann ohne Chance, Landsmann und Weltmeister Ryan Lochte zu gefährden. Lochte gewann mit grossem Vorsprung, wenngleich er letztlich deutlich über dem Weltrekord von Phelps lag. Lochte holte sich sein zweites Einzel-Gold, nachdem er vor vier Jahren in Peking über 200 m Rücken gewonnen hatte.

Phelps dagegen verlor nicht nur das Duell gegen Lochte. Der Superstar aus Baltimore im US-Bundesstaat Maryland blieb auch ohne Medaille, denn er musste sich auch dem Brasilianer Thiago Pereira und dem Japaner Kosuke Hagino geschlagen geben und erlitt so erstmals seit 2004 wieder eine Niederlage in einem olympischen Rennen. Zwei Medaillen fehlen Phelps weiterhin, um den Rekord von insgesamt 18 Olympia-Medaillen, gehalten von der russischen Turnerin Larissa Latynina, zu egalisieren. Phelps verpasste es auch, als erster Schwimmer dreimal hintereinander in der gleichen Disziplin zu triumphieren.

Über 400 m Crawl siegte erstmals ein Chinese. Yang Sun holte sich Gold in 3:40,14 Minuten, womit er den Weltrekord des Deutschen Paul Biedermann, der im Vorlauf überraschend auf der Strecke geblieben war, nur um 7 Hundertstel verpasste.

Auch bei den Frauen ging Gold an eine Chinesin. Die erst 16-jährige Ye Shiwen gewann über 400 Meter Lagen, und sie stellte dabei den ersten Weltrekord an den Spielen von London auf. In 4:28,43 Sekunden blieb sie gut eine Sekunde unter der bisherigen Bestmarke der Australierin Stephanie Rice. Gold gewannen die Australierinnen dafür in der Staffel über 4 mal 100 m Crawl.

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