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Mark Webber top - Sauber und Buemi weit hinten

Mark Webber erkämpft sich den besten Startplatz für den Grand Prix von Deutschland. Für das Team Sauber und Sébastien Buemi endet das Qualifying auf dem Nürburgring mit einer grossen Enttäuschung.

Webber startet am Sonntag zum dritten Mal in dieser Saison von der Pole-Position. Neben dem Australier wird überraschenderweise jedoch nicht Red-Bull-Teamkollege Sebastian Vettel stehen, sondern Lewis Hamilton im McLaren. Derweil Red Bull im Qualifying noch immer eine "weisse Weste" hat, endete für Weltmeister Vettel eine beeindruckende Serie. Als Dritter wird er erstmals seit 14 Rennen nicht von der vordersten Reihe zu einem Grand Prix starten.

Das Sauber-Team erlebte in der Eifel das schlechteste Qualifying in dieser Saison. Sergio Perez musste sich mit Rang 15 bescheiden. Auf Rang 10, der zur Teilnahme am Finale berechtigt hätte, fehlte dem Mexikaner eine Sekunde.

Zwei Wochen nach seinem besten Qualifying-Ergebnis mit Platz 8 in Silverstone (Gb) endete auch der Arbeitstag für Kamui Kobayashi auf dem Nürburgring mit einer herben Enttäuschung. Erstmals in diesem Jahr überstand der 24-jährige Japaner nicht einmal den ersten Qualifikationsteil. Er muss sein Auto am Sonntag auf Startposition 18 stellen und auf den angekündigten Regen hoffen, um ein weiteres Mal eine Aufholjagd mit WM-Punkten zu krönen.

In Summe starteten die beiden Sauber-Fahrer einzig in der Türkei Anfang Mai von weiter hinten zu einem Grand Prix. Damals musste Kobayashi vom schlechtesten Platz aus ins Rennen gehen. Allerdings hatte der Japaner im Qualifying einen Defekt zu beklagen und blieb deshalb ohne gezeitete Runde.

Ebenfalls nicht auf Touren kam Sébastien Buemi. Der Waadtländer landete zwar vor seinem Teamkollegen Jaime Alguersuari und entschied damit zum achten Mal bei zehn Qualifyings das Toro-Rosso-Stallduell für sich, zu mehr als Startplatz 16 reichte dies jedoch nicht.

Nürburg. Grand Prix von Deutschland. Startaufstellung: 1 Mark Webber (Au), Red Bull-Renault. 2 Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes. 3 Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault. 4 Fernando Alonso (Sp), Ferrari. 5 Felipe Massa (Br), Ferrari. 6 Nico Rosberg (De), Mercedes. 7 Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes. 8 Adrian Sutil (De), Force India-Mercedes. 9 Witali Petrow (Russ), Lotus-Renault. 10 Michael Schumacher (De), Mercedes. Ferner: 15 Sergio Perez (Mex), Sauber-Ferrari. 16 Sébastien Buemi (Sz), Toro Rosso-Ferrari. 18 Kamui Kobayashi (Jap), Sauber-Ferrari.

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