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Macron und Trump buhlen um Spiele 2024

Für eine «neue Ära», für «Freiheit und Toleranz»: Paris und Los Angeles sollen die Spiele bekommen. Die Frage ist nur, wer 2024 zum Zug kommt und wer 2028.

Macht sich stark für die Sommerspiele 2024: Emmanuel Macron vor den IOC-Mitgliedern in Lausanne. (Video: Tamedia/SDA)

Die Staatspräsidenten Emanuel Macron und Donald Trump machten sich in Lausanne vor den IOC-Mitgliedern für eine Vergabe der Sommerspiele 2024 an ihre Heimatländer stark. Am 13. September werden nicht nur die Spiele von 2024 vergeben, sondern wohl auch jene von 2028.

Frankreichs Präsident Macron versprach grossartige Sommerspiele. Die Idee werde von Leidenschaft und Vision getragen. «Die Franzosen sind bereit, die Spiele willkommen zu heissen», sagte Macron den IOC-Mitgliedern. US-Präsident Trump meinte, er «arbeite hart daran», die Spiele nach Los Angeles zu holen.

Emmanuel Macron, die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo grüssen Menschen auf dem Weg zum Olympischen Museum in Lausanne. (10. Juli 2017)
Emmanuel Macron, die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo grüssen Menschen auf dem Weg zum Olympischen Museum in Lausanne. (10. Juli 2017)
Fabrice Coffrini, AFP
Macron geht mit dem IOC-Präsident Thomas Bach durch den Park in Lausanne. (10. Juli 2017)
Macron geht mit dem IOC-Präsident Thomas Bach durch den Park in Lausanne. (10. Juli 2017)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Beide wollen die Sommerspiele: Emmanuel Macron und Donald Trump sprechen miteinander am G20-Gipfel in Hamburg. (7. Juli 2017)
Beide wollen die Sommerspiele: Emmanuel Macron und Donald Trump sprechen miteinander am G20-Gipfel in Hamburg. (7. Juli 2017)
Saul Loeb, AFP
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Vergleich mit weltpolitischer Lage

Das Gremium entschied am Dienstag, dass am 13. September in der peruanischen Hauptstadt Lima neben den Sommerspielen 2024 auch jene von 2028 vergeben werden. Die Stadt, die nicht 2024 zum Zuge kommt, muss ihre Kandidatur für 2028 erklären. Sollten weder Los Angeles noch Paris Interesse daran haben, entscheidet das IOC in Lima nur über die Vergabe der Spiele 2024 zwischen den beiden.

Paris war mit Bewerbungen für 2008 und 2012 gescheitert. 1900 und 1924 war Frankreichs Hauptstadt schon Gastgeber. Macron betonte, sein Land stehe geschlossen hinter dem Projekt. Frankreich wolle in schwierigen Zeiten vorangehen, olympische Werte wie Freiheit und Toleranz hochzuhalten. «Diese Werte sind in Gefahr», sagte Macron mit Blick auf die weltpolitische Lage.

«Es geht nicht um Geld und Ego»

Los Angeles versuchte auf der IOC-Session, die Delegierten mit einer zukunftsweisenden Idee zu gewinnen. «Bei 'LA2024' geht es nicht ums Geld oder Ego oder um amerikanischen Stolz oder ums Gewinnen oder Verlieren», betonte Casey Wasserman, der Vorsitzende des Bewerbungskomitees. Vielmehr gehe es darum, eine neue Idee der Spiele für eine neue Ära zu kreieren. Los Angeles sei bereit dafür, die Kosten hielten sich im Rahmen.

(SDA)

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