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Kadetten wollen in die Achtelfinals der Champions League

Nach einjähriger Absenz kehren die Kadetten Schaffhausen in die Champions League zurück. Der Double-Gewinner strebt den Achtelfinal-Einzug an.

In der Gruppe mit dem polnischen Champion Kielce, dem ungarischen EHF-Cup-Sieger Szeged, der französischen Nummer 1 Dunkerque, dem dänischen Top-Klub Aalborg und dem ukrainischen Serien-Meister Saporoschje muss der siebenfache CL-Teilnehmer Schaffhausen 100 Prozent seiner Qualität abrufen, um einen dritten Achtelfinal-Vorstoss in Betracht ziehen zu können. Eine Top-16-Klassierung schwebt den Kadetten gleichwohl vor.

Zur heimischen Meisterschaft ist der Schweizer Branchenprimus womöglich auch wegen einer veritablen Verletzungswelle - mehrere wichtige Akteure fallen noch monatelang aus - mit erheblichen Problemen gestartet. Zwei von fünf Partien verlor der Liga-Dominator der letzten Saison. Der Zuschauereinbruch ist dramatisch. Obschon der Klubchef Giorgio Behr der lokalen Bevölkerung regelmässig internationale Top-Shots präsentiert, erschienen zu den ersten beiden Heimspielen zusammen nur 555 Zuschauer.

Beim Auftakt kann sich die Equipe von Coach Markus Baur keine weitere Schwächeperiode mehr erlauben. Mit dem KS Kielce empfangen die Kadetten ein Schwergewicht. Die Osteuropäer haben Historisches im Sinn und bereits Grosses geleistet. Der Final-Four-Teilnehmer von 2013 leistet sich ein Luxuskader - jede Position ist doppelt und erstklassig besetzt. Entsprechend sind die Ansprüche: Nur die Halbfinal-Teilnahme ist gut genug.

Szeged ist ebenfalls der Spitzenklasse zuzuordnen. Die Ungarn setzten im am zweithöchsten dotierten Europacup-Wettbewerb mit ihrem EHF-Triumph der deutschen Siegesserie nach zehn Jahren ein Ende. Zusammen mit "Dunkerque HB Grand Littoral" kommen sie am ehesten für eine Top-3-Klassierung infrage. Patrick Cazal, der zweifache französische Weltmeister, hat das Team seit seiner Einsetzung im Herbst 2011 zum erstmaligen Titelgewinn und Cupsieg sowie zweimal in die Champions League geführt.

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