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Kadetten weiter ohne Makel

Kadetten Schaffhausen ist auch nach der 9. Runde der Nationalliga A weiter ohne Punktverlust.

Der Leader gab sich beim 34:26 auswärts gegen den RTV Basel keine Blösse. Kriens-Luzern kassierte beim 24:28 gegen St. Otmar St. Gallen seine dritte Niederlage in Folge.

Kadetten Schaffhausen feierte beim Auswärtserfolg in Basel den neunten Sieg im neunten Spiel. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit zog der Leader nach dem Seitenwechsel unwiderstehlich davon. Der Serbe Aleksandar Stojanovic steuerte acht Treffer zum Sieg der Gäste bei, bei denen sich auch Torhüter Björgin Gustavsson in die Skorerliste eintrug. Der Isländer erwischte in der 59. Minute den zuweit vor dem Tor postierten Pascal Stauber mit einem Lob.

Das Heimteam zeigte eine tapfere Leistung und kämpfte sich nach einem 5:9-Rückstand in der 16. Minute noch einmal heran. In der 27. Minute lagen die Basler zum ersten und einzigen Mal in Führung (14:13). Eine enttäuschende Leistung bot einmal mehr Rückraumspieler Valdes Klimiciauskas, der nur einen Treffer erzielte und mit etlichen Fehlpässen und Ballverlusten negativ auffiel. Der litauische Internationale, der auch schon bei Kadetten unter Vertrag gestanden hatte, kommt seit seinem Wechsel zum RTV Basel in diesem Sommer nicht auf Touren. Einen positiven Eindruck hinterliess Florian Göpfert. Der linke Flügel holte sich mit neun Toren Selbstvertrauen für den am Montag beginnenden Zusammenzug mit der Nationalmannschaft.

Auch Kadettens erster Verfolger Amicitia Zürich kam beim Tabellenletzten Fortitudo Gossau zu einem nie gefährdeten 38:22-Sieg. Mit vier Toren unmittelbar nach der Pause entschied der Schweizer Meister die Partie früh und feierte den fünften Erfolg in Serie. Bester Torschütze für den Champions-League-Teilnehmer war der Bosnier Edin Basic mit acht Treffern. Das Heimteam hatte den Ausfall des Deutschen Daniel Stahl zu verkraften, der sich zu Beginn der Partie eine Platzwunde zugezogen hatte und zur Pause in der Kabine blieb.

In der Tabelle ist Pfadi Winterthur auf Rang 3 vorgerückt. Das Team von Adrian Brüngger gewann das Derby gegen Yellow Winterthur diskussionslos 35:22 und verbuchte dabei den höchsten Saisonsieg. Im ersten Winterhurer Derby nach neun Jahren dominierte Pfadi vor 880 Zuschauern - der Rekordkulisse in dieser Saison in der Eulachhalle - die Partie von Beginn an. Bereits nach 20 Minuten lag der Favorit 12:6 in Führung und baute den Vorsprung nach der Pause weiter aus. Oliver Scheuner war mit acht Toren der treffsicherste Schütze des Abends, Marco Kurth, die Nummer 2 der NLA-Torschützenliste, traf sieben Mal.

Einen weiteren Rückschlag erlitt Kriens-Luzern gegen St. Otmar St. Gallen. Nach dem sensationellen Saisonstart mit sechs Siegen in Serie sind die Innerschweizer wieder auf dem Boden der Realität gelandet. Gegen die Ostschweizer kassierte Kriens-Luzern die dritte Niederlage in Folge, nachdem es das Spiel bis kurz vor Schluss ausgeglichen gestalten konnte. Fing das Heimteam in der Schlussphase unnötige Strafen ein, so erwies sich der Gast als das cleverere Team. Angeführt vom Deutschen Bernd Friede, der fünf Treffer erzielte, sorgten die Ostschweizer in den letzten fünf Minuten für die entscheidende Differenz.

Handball, NLA, 9. Runde: Pfadi Winterthur - Yellow Winterthur 35:22 (18:11). Fortitudo Gossau - GC Amicitia Zürich 22:38 (12:16). RTV Basel - Kadetten Schaffhausen 26:34 (15:15). Kriens-Luzern - St. Otmar St. Gallen 24:28 (13:13).

Rangliste: 1. Kadetten Schaffhausen 9/18 (310:224). 2. GC Amicitia Zürich 9/14 (278:224). 3. Pfadi Winterthur 9/14 (254:221). 4. Kriens-Luzern 9/12 (250:241). 5. BSV Bern Muri 9/10 (278:253). 6. St. Otmar St. Gallen 9/10 (270:255). 7. RTV Basel 9/8 (280:264). 8. Wacker Thun 8/6 (232:240). 9. Suhr Aarau 7/4 (184:196). 10. Endingen 8/4 (235:291). 11. Fortitudo Gossau 9/2 (218:275). 12. Yeloow Winterthur 9/2 (220:325).

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