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Iouri Podladtchikov und Christian Haller auf schnellem Weg im Final

Iouri Podladtchikov und Christian Haller zeigen an der Snowboard-WM im kanadischen Stoneham die bestmögliche Halfpipe-Qualifikation. Mit den Rängen 1 und 2 sind sie für den Final vom Sonntag gesetzt.

In ihrem Vorlauf gaben die beiden besten Schweizer Halfpipe-Spezialisten der Konkurrenz den Tarif durch. Podladtchikov erhielt für seinen ersten Run die besten Noten aller 59 Starter. Und niemand, auch nicht sein Teamkollege und Kumpel Haller, konnte die Bestmarke im zweiten Versuch noch überbieten. Haller kam mit seinen 87,66 Punkten immerhin bis auf zwei Zähler an den Tagesbesten heran. Die beiden Schweizer konnten sich so den nervenaufreibenden Halbfinal sparen und sind wie die Top 3 der beiden Heats direkt für den Final der Top 12 gesetzt.

Die restlichen sechs Tickets werden unter den zwölf Halbfinalisten vergeben. Erfreulicherweise gehört zu diesen potenziellen Kandidaten ein weiterer Swiss-Snowboard-Vertreter. Lars Bachmann überstand den ersten Teil der Qualifikation. Als Siebenter der Gruppe mit Podladtchikov und Haller zog der 20-jährige B-Kader-Fahrer aus dem Tessin in den Halbfinal ein.

Derweil erlebten die Schweizerinnen die erste Enttäuschung. Am Tag nach dem 2. Platz von Sina Candrian verpassen Nadja Purtschert und Ursina Haller den Final in der Halfpipe.

Nadja Purtschert als 18. und Ursina Haller, immerhin WM-Zweite von 2011, als 27. (von 29 Teilnehmerinnen) blieben in der eisigen Pipe von Stoneham klar unter den Erwartungen. Sowohl die 23-jährige Schwyzerin als auch die 27-jährige Bündner Teamleaderin brachte keinen der beiden Runs in der Vorausscheidung fehlerlos ins Ziel. Um wenigstens via Halbfinals eine Chance zu erhalten, in die Endausmarchung vorzustossen, fehlten den beiden Schweizerinnen 13 und mehr Punkte.

Zumindest für Hallers schlechte Klassierung gab es eine plausible Erklärung. Eine Magen-Darm-Grippe schwächte die Silbermedaillen-Gewinnerin von La Molina in der unmittelbaren Vorbereitung spürbar. Nach dem Aufstehen am Renntag streikte der Körper, im Wettkampf selber stürzte Haller dann in beiden Läufen. Purtschert konnte zweimal den "720" (zwei Rotationen um die eigene Achse) nicht stehen. Einmal kam sie zu Fall, im zweiten musste sie mit der Hand in den Schnee greifen und konnte keinen fünften Sprung mehr anhängen.

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