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«Ich war verwöhnt»

Hürdensprinterin Lisa Urech stellt sich nach der dritten Hüftoperation auf einen langen Wiederaufbau ein.

Ungewiss: Der Blick in die Zukunft bereitet Lisa Urech ein mulmiges Gefühl. Wird sie nach ihrer dritten Hüftoperation wieder zu ihrer alten Form finden wie noch im Training am 22. Mai 2012.
Ungewiss: Der Blick in die Zukunft bereitet Lisa Urech ein mulmiges Gefühl. Wird sie nach ihrer dritten Hüftoperation wieder zu ihrer alten Form finden wie noch im Training am 22. Mai 2012.
Walter Bieri, Keystone
Wie ein Komet: Innert zweier Saisons schoss Lisa Urech an die Weltspitze und war dank ihres Rekords an der WM 2011 die Nummer 6 der Welt. (2. September 2011)
Wie ein Komet: Innert zweier Saisons schoss Lisa Urech an die Weltspitze und war dank ihres Rekords an der WM 2011 die Nummer 6 der Welt. (2. September 2011)
Olivier Morin, AFP
Kämpfernatur: Nachdem ihr erstes Comeback nach der ersten Operation misslang, möchte sie es nun gelassener angehen und stellt sich auf einen aufwendigen Wiederaufbau ein. (5. Juni 2012)
Kämpfernatur: Nachdem ihr erstes Comeback nach der ersten Operation misslang, möchte sie es nun gelassener angehen und stellt sich auf einen aufwendigen Wiederaufbau ein. (5. Juni 2012)
Karl Mathis, Keystone
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Lisa Urech beherrscht ihre Krücken, als wären sie ein Teil von ihr. Das Bewegungstalent der Schweizer Hürden-Rekordhalterin ist unübersehbar. Drei Wochen ist es nun her, seit sich die Emmentalerin einer dritten Hüftoperation unterziehen musste. Seit Geburt hat Urech eine Fehlstellung der Hüfte. Die Eingriffe wären wohl auch ohne Spitzensport dereinst notwendig geworden, allenfalls ein wenig später. Weil sie in der Saison 2011 starke Schmerzen plagten, entschied sie sich im letzten Herbst mit Blick auf ihre noch junge Karriere für eine erste, dreistündige Operation. Damals wusste sie noch nicht, dass bloss ein Jahr darauf eine zweite und dritte folgen würden.

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