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IAM Cycling nimmt bald den Rennbetrieb auf

Der Schweizer Radsport verfügt wieder über ein eigenes Profi-Team. Die Equipe IAM Cycling nimmt in wenigen Wochen an der Katar-Rundfahrt den Rennbetrieb auf.

Das neue Team soll Schweizer Radfahrern den Einstieg ins Profi-Business erleichtern; es repräsentiert somit eine grosse Chance für den Radsport in der Schweiz. Denn nach den goldenen Jahren mit den Equipen von Paul Köchli (Ende der 80er-Jahre) und später dem Schweizer Post-Team sowie der Equipe BMC präsentierte sich zuletzt die Ausgangslage für Schweizer Jung-Profi als düster. Die Schweizer Fahrer mussten in ausländischen Teams Unterschlupf suchen, was sich als schwieriges Unterfangen präsentierte. Das ändert sich nun wieder. In der ersten Kaderliste von IAM Cycling figurieren neun Schweizer. Ausserdem will sich das neue Team auch an einer Schweizer Nachwuchsauswahl (BMC) finanziell beteiligen.

Hinter dem neuen Team steht der Genfer Financier Michel Thetaz, der sich langfristig engagieren will. Seine Firma (Independent Asset Management für IAM) fungiert als Hauptsponsor. Das Budget der neuen Equipe beläuft sich auf sieben Millionen Euro (8,5 Mio. Franken) in der ersten Saison. Die sportlichen Geschicke legte Thetaz in die Hände von Serge Beucherie, dem früheren Sportchef des Teams "Crédit Agricole". 23 Profi erhielten einen Vertrag von der IAM-Equipe, die namhaftesten darunter sind Gustav Larsson (Sd), Thomas Lofqvist (Sd) oder Heinrich Haussler (Ö), der Zweiter bei Mailand-San Remo und der Flandern-Rundfahrt wurde.

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