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ZSC Lions kassieren dritte Pleite in Folge

Davos kann nach dem 2:1-Heimsieg über die Zürcher die Playoffs planen. Derweil muss der ZSC zittern.

Im Startdrittel prüfen die ZSC Lions wie hier Puis Suter (M.) und Fredrik Pettersson (r.) den HCD-Goalie Gilles Senn mehrfach, doch ein Tor gelingt ihnen nicht.
Im Startdrittel prüfen die ZSC Lions wie hier Puis Suter (M.) und Fredrik Pettersson (r.) den HCD-Goalie Gilles Senn mehrfach, doch ein Tor gelingt ihnen nicht.
Keystone
Der Davoser Tino Kessler (l.) checkt Zürichs Patrick Geering.
Der Davoser Tino Kessler (l.) checkt Zürichs Patrick Geering.
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Nach dem 1:2 durch Corvi in der 44. Minute rennen die Gäste (vorne Fabrice Herzog) vergeblich gegen den Rückstand an.
Nach dem 1:2 durch Corvi in der 44. Minute rennen die Gäste (vorne Fabrice Herzog) vergeblich gegen den Rückstand an.
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Anfang Woche wurde publik, dass der Davoser Enzo Corvi zum Schweizer Aufgebot für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang gehört, obwohl er noch nie an Titelkämpfen dabei war. Am Wochenende zeigte der 25-jährige Center eindrücklich, warum ihn Nationalcoach Patrick Fischer berücksichtigte.

Einen Tag nachdem er in Lausanne in der Verlängerung den Siegtreffer zum 5:4 erzielt hatte, zeichnete er gegen die Lions mit zwei Toren für die Wende vom 0:1 (30. Inti Pestoni) zum 2:1 (44.) verantwortlich. Damit unterstrich er einmal mehr seine Wichtigkeit für die Bündner: Bei 13 seiner nun 17 Saisontreffer brachte er sein Team entweder in Führung oder schoss er den Ausgleich.

Davos defensiv stabiler

Vor dem Wochenende hatten die Davoser im neuen Jahr bloss acht Punkte geholt. Gegen die Lions präsentierte sich das Heimteam in der Defensive deutlich stabiler, nachdem es in den fünf vorangegangenen Partien nicht weniger als 26 Gegentore kassiert hatte. Dank den beiden Siegen kann sich der HCD nun nach vorne orientieren und versuchen, sich noch den Heimvorteil für den Playoff-Viertelfinal zu holen. Der Rückstand auf das viertplatzierte Biel beträgt fünf Punkte.

Der ZSC dagegen muss ernsthaft um die Playoff-Qualifikation bangen. Der erhoffte Turnaround nach dem Trainerwechsel von Hans Wallson zu Hans Kossmann blieb bisher aus, vielmehr haben die Lions seither sechs von neun Spielen verloren. Nun folgt für die Stadtzürcher, die weiterhin fünf Zähler über dem Strich liegen, die Woche der Wahrheit, treffen sie doch nacheinander auf die SCL Tigers (Dienstag), Genève-Servette (Donnerstag) und Lausanne (Freitag). In der aktuellen Verfassung, der ZSC agierte in Davos wie bereits am Dienstag in Zug (1:3) äusserst harmlos, ist mehr als fraglich, ob die Lions diese Prüfungen bestehen werden.

Davos - ZSC Lions 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

5339 Zuschauer. SR Stricker/Wiegand, Castelli/Wüst. – Tore: 30. Pestoni (Pettersson, Suter) 0:1. 33. Corvi (Simion, Heldner) 1:1. 44. (43:00) Corvi (Little, Jung) 2:1. – Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. – Davos: Senn; Du Bois, Jung; Nygren, Aeschlimann; Schneeberger, Paschoud; Forrer, Heldner; Simion, Corvi, Little; Marc Wieser, Johansson, Kousal; Kessler, Eggenberger, Ambühl; Sciaroni, Walser, Jörg. – ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Guerra, Seger; Marti; Wick, Vey, Kenins; Pettersson, Suter, Pestoni; Künzle, Prassl, Bachofner; Chris Baltisberger, Schäppi, Herzog. – Bemerkungen: Davos ohne Buck (überzähliger Ausländer), Lindgren, Dino Wieser und Rödin. ZSC Lions ohne Blindenbacher, Korpikoski, Nilsson, Sjögren und Shore (alle verletzt). - Pfosten-/Lattenschüsse: 14. Pestoni, 21. Simion. - 24. Tor von Chris Baltisberger wegen Torhüterbehinderung aberkannt. - Timeouts: Davos (31.); ZSC (57:32), danach ohne Goalie.

Rangliste: 1. Bern 44/89. 2. Zug 45/83. 3. Lugano 44/77. 4. Biel 45/77. 5. Davos 44/72. 6. ZSC Lions 44/66. 7. Fribourg-Gottéron 44/65. 8. Genève-Servette 44/64. 9. SCL Tigers 44/61. 10. Lausanne 44/58. 11. Ambri-Piotta 44/43. 12. Kloten 44/40.

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