Zum Hauptinhalt springen

ZSC kommt nicht vom Fleck: 1:4-Niederlage gegen den SC Bern

Nach der siebten Saison-Niederlage reagierten die frustrierten Fans im Hallenstadion mit einem gellenden Pfeifkonzert. Kloten gewinnt in Langnau 3:1. Der EV Zug bleibt Leader.

Erfolglos angerannt: Thibaut Monnet, rechts, scheitert am Berner Goalie Marco Buehrer.
Erfolglos angerannt: Thibaut Monnet, rechts, scheitert am Berner Goalie Marco Buehrer.
Keystone

Nach knapp 14 Minuten musste Colin Muller, der Trainer der ZSC Lions, sein Timeout nehmen. 0:2 lagen die Zürcher gegen den Schweizer Meister Bern zu diesem Zeitpunkt bereits zurück. In der Folge kamen die Lions zwar etwas besser ins Spiel, realistische Chancen auf den Sieg besassen sie jedoch nicht. Zu viele Fehler prägten das Spiel der Lions; die Verunsicherung war nicht wegzudiskutieren.

Bern, das ohne den verletzten Christian Dubé (Oberschenkelzerrung) antrat, kam zu einem problemlosen Erfolg. Mit einem Doppelschlag im ersten Drittel durch Scherwey und Roche lenkte der Meister das Spiel bereits früh in seine Bahnen Der Meister überzeugte mit einer soliden Defensive. Erst in der 59. Minute, als der ZSC in doppelter Überzahl agieren konnte, musste sich Berns Keeper Marco Bührer bezwingen lassen.

Kloten Flyers siegen im Emmental

Die SCL Tigers sind nach dem starken Saisonstart durch die dritte Niederlage in Serie wieder etwas auf den Boden der Realität geholt worden. Langnau verliert erneut. 1:3 unterlagen die Emmentaler vor eigenem Publikum den Kloten Flyers.

Die Entscheidung fiel Anfang des letzten Drittels. In der 47. Minute jubelten die Langnauer zu früh, als Pascal Pelletier den vermeintlichen 2:2-Ausgleich erzielt hatte. Das Klotener Tor war aber bereits davor aus der Verankerung gehoben worden war. Eine Minute später erhöhte Klotens Kimmo Rintanen mit seinem zweiten Shorthander des Abends zum Schlussresultat.

Auf den neuerlichen Zweitore-Rückstand vermochten die Emmentaler nicht mehr zu reagieren. Davor hatten sie – zwei Sekunden vor der zweiten Pause – durch Adrian Gerber überraschend das 1:2 erzielt. Kloten besass praktisch von Beginn weg deutlich mehr Spielanteile. Weil Rintanen kurz vor dem Langnauer Anschlusstreffer das 3:0 vergab, gerieten die Flyers aber zwischenzeitlich noch einmal ins Schleudern.

Luganos Kampf gegen Zug mit Punkt belohnt

Die Zuger gewannen erstmals vor heimischem Publikum nicht alle drei Punkte; die Bianconeri hatten den Zentralschweizern zuvor auch die einzige Saisonniederlage zugefügt. Den Siegtreffer erzielte nach nur 39 Sekunden in der Verlängerung der amerikanische Verteidiger Andy Wozniewski, der volley bereits zum fünften Mal in dieser Saison traf. Davor hatten die Zuger zweimal eine Führung verspielt. Sowohl beim 1:0 durch Patrick Fischer (13.) als auch beim 2:1 von Sven Lindemann (46.) machte Luganos Torhüter David Aebischer keine gute Figur.

Lugano, das dem Heimteam mit einem guten Forechecking einige Mühe bereitete, vermochte kämpferisch zu überzeugen und wurde immerhin mit einem Punkt belohnt. Bei beiden Toren hatte Alessio Bertaggia, der Sohn von Luganos Trainerassistenten Sandro Bertaggia, seinen Stock im Spiel. In seinem vierten NLA-Spiel erzielte er beim 1:1 (32.) sein erstes Tor in der höchsten Liga, beim 2:2 von Kevin Romy (51.) liess er sich einen Assist gutschreiben.

Davos gewinnt in Genf

4:3 gewann der HC Davos in Genf, nachdem er bis zur 49. Minute noch 2:3 im Rückstand gelegen hatte. Ambri kassierte beim 2:5 auswärts gegen Biel die zehnte Saisonniederlage. Fribourg-Gottéron setzte sich bei den Rapperswil-Jona Lakers mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch.

si/pbe

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch