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«Wir wissen, die Lage ist ernst»

Zug verspielte beim 4:7 gegen Lugano ein 4:1. Bei Präsident Roland Staerkle herrscht Ratlosigkeit.

Herr Staerkle, konnten Sie am Sonntag nach dem 4:7 gegen Lugano einmal abschalten? Nach diesem Debakel im letzten Drittel ist das nicht einfach.

Hatten Sie noch eine Teamsitzung? Bis anhin nicht. Morgen (heute Montag) werden wir im Verwaltungsrat zusammensitzen. Die schlechte Situation ist natürlich erkannt worden. Wir wissen, die Lage ist ernst. Am Donnerstag werden wir unsere Entscheide kommunizieren.

Was werden die Themen sein? Neue Trainer, neue Spieler? Es werden diverse Themen sein.

Waren Sie am Samstag nach dem Spiel in der Garderobe? Ich bin nur durchgegangen. Es hätte nichts gebracht, wenn ich noch bei der Mannschaft gewesen wäre. Ich habe aber ein paar Worte mit den beiden Trainern gewechselt.

Was hat Coach Doug Shedden zu Ihnen gesagt? Wir haben einfach miteinander geredet. Aber eigentlich konnten wir nicht viel sagen. Wir waren alle enttäuscht. Die Spieler, die Fans und alle Zuger, die im Stadion waren. Es ist eine Ratlosigkeit im luftleeren Raum.

Wie erklären Sie sich diesen Einbruch in der zweiten Spielhälfte - vom 4:1 zum 4:7? Das kann ich mir echt nicht erklären. Echt nicht. Das ist wahrscheinlich das, worüber ich schon den ganzen Tag nachdenke.

Wie beschreiben Sie die Stimmung im Team? Die Stimmung unter den Spielern ist da. Sie wollen alles geben. Und irgendwie geht es nicht, sie verheddern sich. Das ist Frust pur.

Bei 105 Gegentoren und dem letzten Tabellenplatz fragt man sich: Fehlt die Moral oder die Qualität beim EVZ? Unsere Spieler haben Qualität. Die Moral ist zu zwei Dritteln da gewesen, wie ich sagen würde. Es ist sonnenklar, dass das Team nach wie vor an die Playoff-Qualifikation glaubt.

Der Transfer von HCD-Goalie Reto Berra beweist aber, dass Sie mit der Qualität nicht ganz zufrieden waren. Man kann es anschauen, wie man will. Reto Berra ist auch froh, dass er Spielpraxis erhält. Die hatte er in Davos nicht. Ich bin froh, dass wir uns mit dem HCD einigen konnten, dass er bis Weihnachten bei uns ist. Er wird sicher das eine oder andere Mal zum Einsatz kommen.

Er soll Stammtorhüter Lars Weibel unter Druck setzen. Ganz und gar nicht. Der Transfer bezweckt, dass wir einen guten zweiten Goalie haben. Er ist als weiterer Goalie bei uns angestellt.

Wie sieht es mit der Verpflichtung eines ausländischen Torhüters aus, die im Raume stehen soll? Es wird so viel erzählt und geschrieben. Da staune ich selbst. Wir sind am Evaluieren von verschiedenen Massnahmen. Wir werden auch über dieses Thema sprechen.

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