Zum Hauptinhalt springen

Tage der Entscheidung für Schweizer Hockeytalent in den USA

Sechs Partien absolvierte Luca Sbisa bisher in der NHL; bald müssen sich die Philadelphia Flyers entscheiden, ob sie den Jungstar im Kader behalten oder ins Junioren-Team zurückschicken.

In der Nacht auf Donnerstag erzielte Sbisa gegen die San José Sharks seinen ersten Punkt. Er gab den Assist zum zwischenzeitlichen 3:3, obwohl er nur rund 12 Minuten Eiszeit hatte – so wenig wie nie zuvor. Dennoch entscheidet sich in den nächsten vier Partien die Zukunft des 18-jährigen Verteidigers; setzt ihn Coach John Stevens in allen Spielen ein, dann ist dem Zentralschweizer ein Platz im NHL-Team sicher. Wenn er zehn Partien für die Flyers in der besten Hockeyliga der Welt gespielt hat, kann Sbisa nicht mehr ins Juniorenteam zurückgeschickt werden.

Derzeit bildet Sbisa mit Ossi Väänänen das zweite Verteidigungspaar der Flyers, was bereits einiges über den viertjüngsten Spieler in der Klubgeschichte aussagt. «Hier ist ein Kind, das von Beginn an gegen die besten Teams spielen musste. Aber machte einen starken Eindruck», sagte sein Coach. «Er hat Qualität am Puck und verteidigt gut. Wie alle jungen Spieler muss er noch lernen, die Scheibe schneller zu spielen, aber physisch hält er bereits mit», so Stevens. Die kommenden sieben Tage werden nun zu Tagen der Entscheidung für Sbisa. Vertrauen ihm die Verantwortlichen der Flyers und lassen seinen Höhenflug weiter zu; oder grounden sie ihn im Juniorenteam. Die Partie am 30. Oktober gegen Mars Streits New York Islanders wird es zeigen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch