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Simpson verzichtet auf Teenager

Sean Simpson hat sein WM-Kader um fünf Spieler reduziert. Der Nationalcoach der Schweizer Eishockeyaner nimmt das Talent Kevin Fiala nicht nach Minsk mit.

Ein schwieriges WM-Puzzle: Sean Simpson ist bei seiner Abschiedstournee ständig auf Personalsuche.
Ein schwieriges WM-Puzzle: Sean Simpson ist bei seiner Abschiedstournee ständig auf Personalsuche.
Keystone

Sean Simpson hat nach der freitäglichen 0:2-Pleite gegen Deutschland in Mannheim das bestehende Kader um fünf Spieler reduziert. Nach der Absage von NHL-Verteidiger Mark Streit kann der Schweizer Nationalcoach in Minsk immerhin auf die in Übersee engagierten Reto Berra, Sven Bärtschi und Simon Moser zählen.

Am Montag versammelt sich die A-Nationalmannschaft für das letzte WM-Vorbereitungscamp in Zürich. Tags darauf absolviert die Schweiz im Hallenstadion den letzten WM-Test gegen den 24-fachen Weltmeister und aktuellen Olympiasieger Kanada.

Ohne Fiala und Vauclair

Nicht mehr zum Kreise der WM-Kandidaten zählen nun Torhüter Daniel Manzato (HC Lugano), der Verteidiger Anthony Huguenin (HC Fribourg-Gottéron) sowie die Stürmer Kevin Fiala (HV71 Jönköping), Thibaut Monnet (HC Fribourg-Gottéron) und Inti Pestoni (HC Ambrì-Piotta). Der talentierte Fiala, erst 17-jährig, aber mit einem mutigen Auftritt im Test gegen Erzrivale Deutschland, kann also den Trip an die WM nicht mitmachen. «Alle Spieler, die so spät aus dem Kreis der Nationalmannschaft ausscheiden, haben unseren grössten Respekt verdient. In den vergangenen vier Wochen haben sie sich mit viel Herz und grosser Bereitschaft für die Nationalmannschaft eingesetzt. Sie sind trotz aller Belastungen während der Saison immer bereit, unser Land mit Stolz zu vertreten – eine Eigenschaft, welche für diese Nationalspieler bezeichnend ist. Ich danke ihnen sehr dafür», lässt der scheidende Nationaltrainer im Communiqué des Verbandes ausrichten.

Auch der routinierte Julien Vauclair (Lugano) muss definitiv auf das Turnier in Weissrusslands Metropole verzichten. Der Verteidiger leidet unter einer Hirnerschütterung, die er sich im Test gegen Tschechien in Neuenburg zuzog. Der Heilungsverlauf lässt noch keine Einsätze an der WM zu.

Willkommenes Trio aus Nordamerika

Vor der Abreise nach Minsk hat der Personalchef zusätzliche Spieler aufgeboten. Torhüter Berra (Colorado Avalanche, NHL) sowie die beiden Stürmer Bärtschi (Abbotsford Heat, AHL) und Moser (Milwaukee Admirals, AHL) stossen neu zur Mannschaft. Berra, wie Moser Mitglied des Silber-Teamsvon 2013, wird bereits am Montag mit dem Team trainieren. Bärtschi und Moser werden am Dienstag erwartet.

Der Nationaltrainer versuchte zudem – bisher erfolglos – Roman Wick doch noch für das WM-Turnier zu begeistern. Der trickreiche und torgefährliche Flügel der ZSC Lions hatte wegen einer Handgelenkverletzung absagen müssen.

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