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Servette schlägt Ambri deutlich mit 6:3

Der HC Ambri-Piotta gerät immer mehr in die Krise: Das 3:6 bei Genève-Servette war die achte Niederlage in Serie für die Tessiner.

Martin Sonnenberg (l.) und Keeper Giacomo Beltrametti von Ambri wehren sich mit Händen und Füssen gegen Servettes Jean-Pierre Vigier.
Martin Sonnenberg (l.) und Keeper Giacomo Beltrametti von Ambri wehren sich mit Händen und Füssen gegen Servettes Jean-Pierre Vigier.
Keystone

Die Genfer sorgten im zweiten Drittel innerhalb von 4:18 Minuten dank drei Toren von Jan Cadieux (29.), Juraj Kolnik (32.), der gestern seinen 28. Geburtstag feierte, und Jean-Pierre Vigier (34.) zum 4:1 für die Vorentscheidung. Beim in Überzahl erzielten 4:1 liess sich Nationalspieler Thomas Déruns mit einem Assist seinen 100. Skorerpunkt im Dress der Genfer gutschreiben. Davon beflügelt bezwang er in der 45. Minute Ambris-Torhüter Giacomo Beltrametti mit einem herrlichen Backhand-Schuss zum 5:1; Beltrametti zeigte bei seinem ersten NLA-Spiel eine ordentliche Leistung.

Für die sechs Tore des Heimteams waren sechs verschiedene Spieler verantwortlich. Gleich drei Skorerpunkte realisierte Servettes Kanadier Byron Ritchie, der neben zwei Assists das 1:0 (16.) schoss. Der beste Skorer der Genfer unterstrich beim 1:0 und 3:1 eindrücklich, dass er sich mit seinem slowakischen Sturmpartner Juraj Kolnik praktisch blind versteht.

Keine Auswirkung auf die Tabelle

Das klare Verdikt widerspiegelte die Stärkeverhältnisse nicht, denn Ambri war keineswegs die schlechtere Mannschaft. Den Tessinern fehlte es allerdings an Effizienz, so vergaben sie unter anderem zwei hundertprozentige Torchancen. Dass die Moral bei den Gästen trotz der negativen Serie intakt ist, bewiesen sie nach dem 1:5. Sie steckten nicht auf und kamen durch Paolo Duca (47.) und Matti Bianchi (54.), der in Unterzahl traf, auf 3:5 heran. Duca feierte wie Servettes Déruns ein Jubiläum: Er erzielte mit dem 2:5 ebenfalls seinen 100. Skorerpunkt für seine Equipe.

In der Tabelle gab es durch die vorgezogene Partie der 22. Runde keine Verschiebung.

si/sam

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