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Lions schlagen Ambri – Fribourg baut Tabellen-Führung aus

Gleich im ersten Drittel gingen die Zürcher mit 2:0 gegen die Tessiner in Führung. Am Schluss gewannen die Lions souverän mit 5:1. gegen Ambri-Piotta. Fribourg-Gottéron bezwingt den HC Davos mit 3:1.

Die ZSC Lions kommen bei Ambri-Piotta zu einem ungefährdeten 5:1-Sieg. Fünf verschiedene Spieler treffen für den Meister, der gleichzeitig den fünften Erfolg in Serie feiert. Die ZSC Lions erwiesen sich als sehr kaltschnäuzig im Abschluss und nutzten gleich ihre ersten zwei Möglichkeiten zur 2:0-Führung im ersten Drittel.

Ein Slapshot von der blauen Linie von ZSC-Captain Matthias Seger sowie ein sehenswerter Flügellauf von Roman Wick, der Patrik Bärtschi mustergültig auflegte, zeichneten für die beiden Treffer der Gäste verantwortlich. Schliesslich leitete Luca Cunti mit dem 3:0 die Vorentscheidung ein. Marco Pedretti und Raeto Raffainer vergaben kurz nach jenem 0:3 zwei hochkarätige Möglichkeiten für die Leventiner, ehe Elias Bianchi wenigstens noch das zwischenzeitliche Ehrentor für die Leventiner gelang.

Beide Teams nahmen noch einen Torhüterwechsel vor: Die ZSC Lions liessen für die letzten zwölf Minuten noch Tim Wolf für Lukas Flüeler zwischen die Pfosten. Ambri-Piotta hatte für das Schlussdrittel noch Lorenzo Croce anstelle des Kanada-Schweizers Nolan Schaefer spielen lassen. Sowohl Wolf als auch Croce blieben ohne Gegentor.

Gottéron schlägt Davos

Leader Fribourg-Gottéron bezwingt den HC Davos mit 3:1 und baut damit seine Tabellen-Führung aus. Fribourg bezwingt Davos Der SC Bern, erster Verfolger von Gottéron, unterlag auswärts Lugano mit 1:2. Der Rückstand auf den Leader beträgt nunmehr vier Punkte. Mit einem 5:1-Sieg gegen Ambri-Piotta schliessen die ZSC Lions bis auf zwei Punkte an den SCB auf. Mit 7:4 setzte sich der EV Zug in Langnau gegen die SCL Tigers durch. Lino Martschini liess sich als dreifacher Torschütze feiern.

Lugano siegreich gegen Bern

Lugano feiert mit dem 2:1 gegen Bern den ersten Heimsieg nach sechs Niederlagen. Lugano siegt dank Effizienz 3:14 aus Sicht der Luganesi lautete das Schussverhältnis in den ersten 20 Minuten (total 16:41). Dennoch führten die Gastgeber dank eines Tores von Verteidiger Julien Vauclair (8.), der sich in den Slot schlich. Daniel Steiner liess sich einen Assist gutschreiben und erzielte seinen 350. Punkt in der NLA. Auch nach der ersten Pause waren die Berner das aktivere Team, einzig mit einem Mann mehr konnten sie lange nicht überzeugen - und dies notabene gegen das schwächste Boxplay-Team der Liga. Der Tiefpunkt im Powerplay war das 0:2 von Sébastien Reuille in der 28. Minute, nachdem Travis Roche den Puck an der blauen Linie verloren hatte. Reuille liess Oliver Gigon, der anstelle des erkrankten Marco Bührer zum Einsatz kam, keine Chance und traf erstmals nach zehn torlosen Spielen wieder. Der SCB kassierte bereits den achten Shorthander in dieser Saison - nur Davos (9) ist in dieser Statistik schlechter.

Im fünften Powerplay klappte es dann doch noch für den SCB. Ryan Gardner lenkte in der 43. Minute einen Schuss von Geoff Kinrade ab und schoss seinen 21. Saisontreffer - mehr Tore hat nebst den Lockout-Spielern Damien Brunner und Tyler Seguin (je 25) nur Jason Williams (22) erzielt. In der Folge gelang es den Gästen nicht mehr, den starken Daniel Manzato (40 Paraden) zu überwinden.

EV Zug gewinnt gegen Schlusslicht Langnau

Der EV Zug erringt gegen Schlusslicht Langnau dank einem Effort im letzten Drittel einen 7:4-Auswärtssieg. Lino Martschini zeichnete sich bei den Innerschweizern als dreifacher Torschütze aus - notabene einen Tag nach seinem 20. Geburtstag. Martschini traf nach 38 Sekunden zum 1:0, kurz vor dem Ende des Startdrittels zur 4:1-Führung und schliesslich in der 51. Minute zum wichtigen 6:4. Er stach aus dem überragenden Block mit Fabian Sutter und Linus Omark heraus.

Die Zuger waren unnötigerweise ins Zittern geraten in der Ilfis-Halle. Nachdem sie sich bis zur ersten Pause ein Drei-Tore-Polster erarbeitet hatten, liessen sie eine Aufholjagd des Aussenseiters zu. Die Tigers schafften dank Treffern ihres Topskorers Kurtis McLean, ihres neuen Ausländers Mark Bomersback und ihres Verteidiger-Haudegens Jörg Reber den Ausgleich zum 4:4. Erst im Schlussdrittel bekam der EVZ die Partie wieder in den Griff. Die Innerschweizer konnten diesmal einen Fehltritt, wie sie ihn eine Woche davor gegen Ambri-Piotta begangen hatten (1:6-Heimniederlage), verhindern.

si/kpn

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