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Kruegers Freude über die coolen Löwen

Der 7:2-Coup der ZSC Lions in Linköping im Rahmen der neu geschaffenen Champions Hockey League (CHL) hat auch den Schweizer National-Coach beeindruckt.

Ari Sulander stoppt mit Niklas Persson den besten Torschützen von Linköping.
Ari Sulander stoppt mit Niklas Persson den besten Torschützen von Linköping.
Keystone
Alexej Krutow macht sich breit und bremst die Gegner.
Alexej Krutow macht sich breit und bremst die Gegner.
Keystone
Die Lions bedanken sich nach dem 7:2-Erfolg bei den mitgereisten Zürcher Fans.
Die Lions bedanken sich nach dem 7:2-Erfolg bei den mitgereisten Zürcher Fans.
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Dass sich ein Schweizer Eishockey-Verein gegen ein schwedisches Top-Team in einem Wettbewerbsspiel derart klar durchsetzt – und dazu noch auswärts - ist nicht alltäglich. Krueger war Zaungast der Schokoladen-Vorstellung der Lions im Cloetta-Center von Linköping. «Es war eine ausgezeichnete Vorstellung der Zürcher. Sie blieben nach dem frühen Rückstand cool und fanden den Rhythmus sofort. Jede Gelegenheit wurde in Folge eiskalt ausgenutzt.» Und was den Verbandstrainer besonders freut, war die Einstellung des Schweizer Meisters in Schweden. «Der ZSC gewann alle Zweikämpfe. Er trat zielstrebig und gradlinig auf. Offenbar waren die Spieler auch besser vorbereitet als der Gegner.»

Kruegers Gesamturteil wird auch Löwenbändiger Sean Simpson gerne hören: «Der Auftritt des ZSC war eine der besten Schweizer Klubleistungen, die ich meiner zwölfjährigen Amtszeit in diesem Land gesehen habe. Der Sieg war völlig verdient.»

Plädoyer für die neue Liga

Kruegers Assistent Köbi Kölliker verfolgte am Mittwoch die 1:3-Niederlage des SC Bern gegen den finnischen Widersacher Espoo Blues. «Für die Berner wird es nach zwei Niederlagen natürlich schwierig, sich für die Halbfinals zu qualifizieren. Aber auch sie werden von den gemachten Erfahrungen profitieren», glaubt Krueger. «Spiele auf diesem Niveau bringen die Schweizer Profis weiter, auch wenn man Partien verliert. Die Champions Hockey League ist in jeder Beziehung eine Bereicherung für unsere Nationalmannschaft, und nicht eine lästige Pflicht für die Klubs und ihre Spieler.»

Der oberste Schweizer Verbandstrainer, der den SCB in der Vorqualifikation in Nürnberg beobachtet hat, zeigt sich beeindruckt von der Professionalität, mit der die CHL organisiert wird. «Ich habe in den 90er-Jahren Europacup-Erlebnisse mit Feldkirch gemacht. Dieser Wettbewerb heute – das spielt sich auf einer ganz anderen, höheren Ebene ab.»

Wenige Fans in Bern

Man darf gespannt sein, wie sich die neu geschaffene Liga weiter entwickelt. In Sachen Zuschauerzuspruch hat sie die Herzen der Fans noch nicht überall erobert. In Bern verloren sich 6756 Besucher in der Postfinance-Arena, in Linköping erschienen immerhin 7961 Schaulustige bei einer Hallen-Kapazität von 8500 Zuschauern. Die CHL-Heimpartien sind beim schwedischen Playoff-Finalisten im Saisonabonnement inbegriffen (wie bei den ZSC Lions auch). In Linköping wurden zudem die Ticketpreise im günstigsten Segment angeboten.

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