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Keller schiesst die Löwen ins Glück

Die ZSC Lions legen in der Serie gegen Servette wieder vor. Durch das 2:0 fehlt ihnen noch ein Sieg zum siebten Playoff-Finaleinzug der Klubgeschichte.

Gross in Form: ZSC-Flügel Ryan Keller schiesst beide Treffer beim 2:0-Sieg im fünften Halbfinal gegen Servette. Er hat nun am meisten Tore aller Spieler im Playoff geschossen.
Gross in Form: ZSC-Flügel Ryan Keller schiesst beide Treffer beim 2:0-Sieg im fünften Halbfinal gegen Servette. Er hat nun am meisten Tore aller Spieler im Playoff geschossen.
Keystone
Zusammen mit Roman Wick (l.) und Ryan Shannon bildet Keller  zur Zeit die beste Offensivwaffe der Lions.
Zusammen mit Roman Wick (l.) und Ryan Shannon bildet Keller zur Zeit die beste Offensivwaffe der Lions.
Keystone
Tolle Arbeit der ZSC-Suppporter: Die einheimische Mannschaft enttäuscht im Hallenstadion ihre Anhänger nicht. Und Goalie Lukas Flüeler kommt schon zu seinem zweiten Shutout in diesen Playoffs.
Tolle Arbeit der ZSC-Suppporter: Die einheimische Mannschaft enttäuscht im Hallenstadion ihre Anhänger nicht. Und Goalie Lukas Flüeler kommt schon zu seinem zweiten Shutout in diesen Playoffs.
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Zu verdanken hatten die ZSC Lions den zweiten Heimsieg in Folge, der ihnen zwei Matchpucks eintrug, ihrem Goalie und der Paradeformation. Lukas Flüeler zeigte nach dem Donnerstag-Spiel jene Reaktion, die Trainer Marc Crawford mit der mental gewiss nicht einfachen Situation hatte provozieren wollen. Der Zürcher Goalie wehrte alle 25 Schüsse ab und blieb zum ersten Mal in dieser Serie unbezwungen.

Gross spielte dazu die Formation um Ryan Keller, Ryan Shannon und Topskorer Roman Wick auf. Keller erzielte die Tore zum 1:0 (20.) und 2:0 (22.). Mit nunmehr zehn Treffern ist der Kanadier, der bereits in Spiel 2 beim 5:3 in Genf mit einem Hattrick brilliert hatte, der beste Torschütze der NLA-Playoffs.

Auf Seiten Servettes war nach der Sperre gegen Alexandre Picard – an seiner Stelle kam Verteidiger Grant Stafford zu seinem ersten Einsatz seit Ende Januar – wegen des Checks in Spiel 4 gegen Dan Fritsche noch mehr Aggressivität erwartet worden. Stattdessen versuchten es die Genfer Herausforderer mit spielerischen Mitteln, so weit dies möglich war. Trainer Chris McSorley forcierte die Paradelinie um den Kanadier Matt Lombardi teils am Limit. Die gefährlichste Formation blieb für einmal offensiv ebenso wirkungslos wie der Rest der Mannschaft.

ZSC Lions - Genève-Servette 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) Hallenstadion. - 10'604 Zuschauer. - SR Reiber/Wiegand, Kaderli/Wüst. - Tore: 20. Keller (Wick, Shannon) 1:0. 22. Keller (Wick, Shannon) 2:0. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Wick; Lombardi. ZSC Lions: Flüeler; Seger, McCarthy; Blindenbacher, Geering; Stoffel, Bergeron; Schnyder; Bärtschi, Cunti, Kenins; Nilsson, Trachsler, Bastl; Fritsche, Senteler, Schäppi; Keller, Shannon, Wick; Baltisberger. Genève-Servette: Stephan; Vukovic, Marti; Bezina, Stafford; Antonietti, Mercier; Iglesias; Gerber, Rivera, Petrell; Jacquemet, Romy, Hollenstein; Simek, Rod, Almond; Daugavins, Lombardi, Berthon; Kast. Bemerkungen: ZSC Lions ohne Tabacek (überzählig), Genève-Servette ohne Loeffel (verletzt), Picard (gesperrt), Krutow und Meunier (beide überzählig). - Servette ab 59:00 ohne Goalie. - 60. (59:07) Timeout Genève-Servette.

si/fal

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