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Russen und Tschechen schiessen sich für die Schweiz warm

An der A-WM in Russland setzen sich am Donnerstag sämtliche Favoriten durch. Die Gastgeber und Tschechien feiern Kantersiege.

Wie zu den besten Zeiten der Sputniks: Die Russen lassen den Dänen keine Chance und sorgen für einen Kantersieg. (12. Mai 2016)
Wie zu den besten Zeiten der Sputniks: Die Russen lassen den Dänen keine Chance und sorgen für einen Kantersieg. (12. Mai 2016)
Keystone

Die Favoriten kommen an der Eishockey-WM immer mehr in Fahrt. Russland bezwang Dänemark gleich mit 10:1. Es war das erste Stängeli an diesem Turnier. Nach 14 Minuten führte die Sbornaja gegen die komplett überforderten Skandinavier bereits 3:0. Wadim Schipatschjow (2 Tore, 3 Assists) und Artemi Panarin (1/4) realisierten je fünf Punkte. Schipatschjow übernahm damit die Führung in der Skorerwertung (3/7).

Trotz der Gala dürfte der Gruppensieg für die Russen, die am Samstag auf die Schweiz treffen, ausser Reichweite liegen, beträgt der Rückstand auf Tschechien doch weiter zwei Punkte. Die Osteuropäer zeigten gegen Norwegen, das die Schweiz 4:3 nach Verlängerung bezwungen hatte, eine weitere beeindruckende Leistung. Bereits nach 40 Minuten stand es 7:0 für die Tschechen. Das erste Tor erzielte Roman Cervenka, der in der nächsten Saison für Fribourg-Gottéron spielt. Zwei Treffer gelangen Lukas Kaspar. Der tschechische Keeper Dominik Furch blieb wie bereits bei seinem ersten Einsatz gegen Gastgeber Russland (3:0) unbezwungen.

Die weiterhin ungeschlagenen Tschechen treffen in den letzten drei Vorrundenspielen auf Kasachstan, Dänemark und die Schweiz. Holen sie in diesen Partien mindestens sieben Punkte, sind sie Gruppensieger. Nach den bisherigen Auftritten ist schwer vorstellbar, dass ihnen das nicht gelingt.

Matthews bereits Leader im Team

In der Gruppe B dagegen bekundete Titelverteidiger Kanada gegen Deutschland mehr Mühe als erwartet. Die Nordamerikaner verspielten eine 2:0-Führung, am Ende setzten sie sich jedoch 5:2 durch und feierten den 14. Sieg in Folge an Weltmeisterschaften. Taylor Hall zeichnete sich bei den Kanadiern, die wie die spielfreien Finnen eine makellose Bilanz ausweisen, als Doppeltorschütze aus.

In der zweiten Partie in St. Petersburg gewannen die USA gegen Frankreich 4:0. Die Zuschauer in St. Petersburg mussten sich bis zur 35. Minute gedulden, ehe Chris Wideman das Skore eröffnete. 332 Sekunden später führten die Amerikaner bereits 3:0. Der in der vergangenen Saison bei den ZSC Lions tätige Auston Matthews steuerte den ersten Assist zum 2:0 von Connor Murphy (37.) bei. Damit hat der 18-jährige Matthews nun fünf Punkte (zwei Tore) auf dem Konto. Mit diesem Wert ist er der beste Skorer seines Teams.

Eishockey-WM in Russland: Gruppe A in Moskau: Tschechien - Norwegen 7:0 (3:0, 4:0, 0:0). Russland - Dänemark 10:1 (3:0, 4:1, 3:0). - Rangliste: 1. Tschechien 4/11. 2. Russland 4/9. 3. Schweden 4/8. 4. Schweiz 4/7. 5. Norwegen 4/5. 6. Dänemark 4/4. 7. Kasachstan 4/2. 8. Lettland 4/2.

Gruppe B in St. Petersburg: Kanada - Deutschland 5:2 (1:0, 1:2, 3:0). USA - Frankreich 4:0 (0:0, 3:0, 1:0). - Rangliste: 1. Kanada 4/12. 2. Finnland 4/12. 3. USA 4/6. 4. Slowakei 4/6. 5. Frankreich 4/5. 6. Deutschland 4/4. 7. Weissrussland 4/3. 8. Ungarn 4/0.

SDA/fal

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