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Im Königspalast beginnt die Mission Gold

Die Eishockey-Nationalmannschaft startet am Deutschland-Cup in die Heim-WM-Saison. Das Turnier ist die Chance für Junge.

Im ersten Spiel traf die Schweiz auf die Slowakei. Das Skore eröffnete Jason Fuchs (EHC Biel), der mit einem Handgelenkschuss erfolgreich war.
Im ersten Spiel traf die Schweiz auf die Slowakei. Das Skore eröffnete Jason Fuchs (EHC Biel), der mit einem Handgelenkschuss erfolgreich war.
Andy Mueller/freshfocus
Melvin Nyffeler von den SC Rapperswil-Jona Lakers hütete erstmals für die Nationalmannschaft das Tor. «Hätte mir vor drei Jahren jemand gesagt, dass ich irgendwann für die Nati aufgeboten werde, hätte ich wohl laut gelacht», sagte der 24-Jährige gegenüber SRF vor dem Deutschland-Cup.
Melvin Nyffeler von den SC Rapperswil-Jona Lakers hütete erstmals für die Nationalmannschaft das Tor. «Hätte mir vor drei Jahren jemand gesagt, dass ich irgendwann für die Nati aufgeboten werde, hätte ich wohl laut gelacht», sagte der 24-Jährige gegenüber SRF vor dem Deutschland-Cup.
Andy Mueller/freshfocus
Die Schweiz spielt im deutschen Krefeld gegen die Slowaki, den Gastgeber und Russland.
Die Schweiz spielt im deutschen Krefeld gegen die Slowaki, den Gastgeber und Russland.
Andy Mueller/freshfocus
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Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer ist kein Träumer. Und doch träumt er gerne von Grossem. Herrliches Frühlingswetter, Tausende begeisterter Menschen im ganzen Land, die den Gewinn von WM-Gold der Schweizer feiern: So soll es sein an der Heim-WM im Frühling – nach Fischers Vorstellung.

Die ersten Wettkämpfe der Saison nimmt der Nationaltrainer mit einer jungen Auswahl am Deutschland-Cup in Angriff – im Königspalast von Krefeld. Okay, eigentlich heisst die Eishalle seit diesem Jahr offiziell Yayla-Arena. Aber ein royaler Anstrich passt besser zur Mission Gold.

Im Königspalast wird sich das Nationalteam mit der Slowakei, Deutschland und Russland messen, wobei einzig der Gastgeber mit dem bestmöglichen Aufgebot antritt. Fischer dient das Turnier in erster Linie der Kadersichtung. Die Auswahl setzt sich vorwiegend aus Spielern zusammen, die über keine oder kaum Erfahrung an Weltmeisterschaften verfügen. Von der letzten WM-Equipe ist einzig Noah Rod dabei. Der Genfer führt die Schweiz in Nordrhein-Westfalen als Captain an. Sechs Spieler stehen vor ihrem ersten Länderspiel: Torhüter Nyffeler, die Verteidiger Egli und Le Coultre, die Stürmer Luca Hischier, Maillard und Moy.

Die Bewerbungsfrist läuft

Wer sich quasi aus der zweiten Reihe für einen der 25 Plätze im WM-Kader empfehlen möchte, benötigt in Krefeld drei erstklassige Auftritte. In der letzten Saison überstanden immerhin fünf Spieler den Cut, die zuvor am Deutschland-Cup eingesetzt worden waren: Bertschy, Fora, Frick, Martschini und Rod.

Vor allem Angreifer Bertschy belegte damals mit ausgezeichneten Leistungen, dass bereits im November die Basis für WM-Einsätze im Mai gelegt werden kann. Andere wie Glauser (Langnau), Kreis (Biel) und Müller (Ambri) wurden erst bei der letzten Kaderreduktion gestrichen. Das Trio nimmt am Donnerstag einen neuen Anlauf, wenn die Schweiz um 16.15 Uhr gegen die Slowakei ins Turnier startet. Die weiteren Spiele sind am Samstag um 13 Uhr gegen Gastgeber Deutschland und am Sonntag um 11 Uhr gegen Russland.

Bertschy dürfte derweil Mitte Dezember beim Heimturnier in Visp im Aufgebot stehen. Dannzumal wird Fischer mit der bestmöglichen Mannschaft ohne NHL-Spieler antreten.

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