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HCD und SCB im Schnelldurchgang – Kloten mit einem Bein weiter

Der HCD und der SC Bern stehen bereits nach vier Spielen als erste NLA-Playoff-Halbfinalisten fest. Im Zürcher Derby haben die Flyers im Hallenstadion das Break geschafft.

Shakehands: Tiger und Mutzen geben sich nach dem vierten Viertelfinal die Hand.
Shakehands: Tiger und Mutzen geben sich nach dem vierten Viertelfinal die Hand.
Keystone

Der HCD war Gottéron auch in Partie 4 der Serie hoch überlegen und setzte sich dank fünf Toren seiner Ausländer 7:2 durch. 22:5 Tore in 240 Minuten sprechen eine deutliche Sprache zu Gunsten der Bündner. Für die SCL Tigers waren die ersten Playoffs nach der minimalen Anzahl Partien bereits vorbei. Im letzten Auftritt retteten sich die Emmentaler immerhin in die Overtime. Dort setzte SCB-Captain Martin Plüss nach 5:45 Minuten den Langnauer Hoffnungen auf ein fünftes Playoff-Derby ein Ende.

Mit einem Bein im Halbfinal stehen die Kloten Flyers. Die Zürcher Unterländer gewannen im Hallenstadion gegen die ZSC Lions 2:1 und benötigen noch einen Sieg, um in die Top 4 vorzustossen. Das entscheidende Tor erzielte Simon Bodenmann in der 44. Minute. Eine feine Einzelaktion von Eric Walsky führte zum 2:2-Ausgleich in der Serie zwischen Genève-Servette und Zug. Der Amerikaner mit Schweizer Lizenz erzielte nach 16:56 Minuten der Overtime das 3:2.

Der HC Lugano darf in die Ferien

Für Lugano hat eine katastrophale Saison versöhnlich geendet. Die Südtessiner gewannen mit 3:2 nach Verlängerung auch das vierte Spiel der Playout-Serie gegen die Lakers. Biel glich durch das 4:0 in Ambri auf 2:2 aus.

Julien Vauclair jubelte nach dem Siegestreffer in der zehnten Minute der Overtime so, als ob er mit den «bianconeri» gerade den Meistertitel gewonnen hätte. Für den vorzeitigen Ferienbeginn konnten sich die Gäste aber bei Niklas Nordgren bedanken: Der Finne wanderte beim Stande von 2:1 dumm wegen einem unerlaubten Körperangriff auf die Strafbank, was Oliver Kamber zum Ausgleich nutzte (54.). Und in der Verlängerung, als die St. Galler drei Strafen nicht hatten nutzen können, half erneut der undisziplinierte Nordgren den Gästen, als er sich einen Ellbogencheck leistete.

Biel dominierte in der Valascia unerwartet klar. Alain Miéville sorgte schon nach 112 Sekunden dafür, dass die Ambri-Fans in der Valascia noch etwas mehr froren und im Mitteldrittel sorgten Stefan Tschannen und Clarence Kparghai für klare Verhältnisse (31./37.). Erstmals in dieser Serie erzielte ein Team drei oder mehr Tore.

Der Bieler «Hockey-Gott» Kevin Schläpfer musste in seiner zweiten Partie seit der Rückkehr nach einer Lungenentzündung nicht zittern, Marco Streit verdiente sich den Shutout gegen insgesamt allerdings harmlose Gastgeber mit ein paar geglückten Interventionen. Beim Team von Kevin Constantine ist die Offensive derzeit das grosse Problem; in den letzten acht Partien trafen die «Biancoblu» nur fünfmal.

si/fal

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