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Gottéron siegt im Derby - ZSC gewinnt Final-Revanche

Der SC Bern kann nicht mehr gegen Fribourg gewinnen und der ZSC bleibt Leader in der NLA.

Zwei Welten: Während den Bernern der Frust bleibt, können die Fribourger Spieler jubeln.
Zwei Welten: Während den Bernern der Frust bleibt, können die Fribourger Spieler jubeln.
Keystone

Nach diesem Derby-Sieg beim SC Bern konnte Gottéron einmal mehr mit seinem Anhang begeistert feiern. Die Berner scheinen seit dem Playoff-Out vom letzten Frühling in den Derbys jeweils blockiert zu sein. Das Spiel wurde äusserst emotional geführt. Beide Plüss-Brüder trafen im ersten Drittel für ihre Mannschaften. Der neue Ausländer Kirby Law bei Gottéron schoss die Gäste wieder in Front und Ramzi Abid glich postwendend wieder aus. Dann hatten die Fribourger die grosse Chance das Spiel beim Stande von 2:2 zu entscheiden. Sie konnten aber nicht von einer doppelten Überzahl profitieren. Kaum war die Strafe zu Ende, ging Bern durch Reichert erstmals in Führung. Nach dem Ausgleich in der 58. Minute - erneut durch Kirby Law - kam es zum Penaltyschiessen. Der Kanadier Sébastien Caron zeigte auch da eine Weltklasse-Leistung und wehrte alle Berner Versuche souverän ab.

Der ZSC bleibt weiter Leader

Mit einem 2:1 Sieg gegen Servette verteidigten die Zürcher ihre Leaderposition. Marc Bastl brachte die Lions in der 23. Minute in Führung. In einem hektischen Spiel wurde Genfs Trainer Chris McSorley im zweiten Drittel auf die Tribüne verbannt. Jan Cadieux glich die Zürcher Führung zu Beginn des dritten Abschnitts beim einzigen Schnitzer von Torhüter Lukas Flüeler aus. Das entscheidende Tor für die Zürcher schoss Domenico Pittis rund fünf Minuten vor Schluss.

Penalty-Festival in der Resega

Bis zur 34. Minute führte Kloten dank Toren von Marcel Jenni, Patrick von Gunten und Kimmo Rintanen 3:1. Hnat Domenichelli und Patrick Thoresen realisierten dann innerhalb von 85 Sekunden den Ausgleich. In der Folge tat Lugano mehr für den Sieg. Jenni traf in der 47. Minute aber die Latte. Im Penaltyschiessen - dem ersten er Saison für die Zürcher - trafen drei Luganesi und zwei Klotener. Rintanen scheiterte mit dem letzten Versuch an David Aebischer. Bemerkenswert: Andy Näser (Lugano) hat diese Saison in drei Penaltyschiessen dreimal getroffen.

Shout-out für Bäumles Ersatzmann Croce

Zu einem ungefährdeten Sieg kam Ambri gegen die SCL Tigers. Vor nur 3500 Zuschauern gab Erik Westrum, der zunächst mit einem Penalty an Matthias Schoder gescheitert war, ein gelungenes Comeback und traf nach 23 Minuten zum 1:0. Reto Stirnimann konnte im zweiten Drittel auf 2:0 erhöhen. Die Langnauer hatten offensiv nicht viel zu bieten. Wenn sie einmal gefährlich vor das Leventiner Tor kamen, scheiterten sie am guten Torhüter Lorenzo Croce, der den Platz von Giacomo Beltrametti übernommen hatte.

Für Samuelsson wird es immer enger

0:7 gegen Davos verloren die Lakers bei Aufsteiger Biel 2:4. Zwar gingen die St. Galler, bei denen Trainer Morgan Samuelsson der Entlassung entschieden näher steht als einer Vertragsverlängerung, durch Loïc Burkhalter in Führung. Biel kehrte die Partie aber mit vier Toren zwischen der 33. und 42. Minute. Entscheidend war Gianni Ehrenspergers Doppelschlag zum 4:1 innerhalb von 50 Sekunden. Damit feierten die Seeländer ein rar gewordenes Erfolgserlebnis. Von den letzten neun Partien gewann das Team von Heinz Ehlers nur gerade deren zwei.

Zuger Befreiungsschlag dank Camichel-Brüdern

Insbesondere die Gebrüder Camichel führten den EV Zum zum Sieg in Davos. Corsin Camichel glich zum 1:1 aus; Duri Camichel kippte mit seinen Toren vom 2:3 zum 4:3 binnen 136 Sekunden die Partie. Die Davoser schafften zwar im Schlussabschnitt nochmals den Ausgleich, auf das fünfte Zuger Goal durch Jannick Steinmann (48.) fanden sie aber keine Antwort mehr. Davos-Coach Arno Del Curto hatte das Unglück kommen sehen. Nach 25 Minuten (bei 1:0) nahm er das Time-out, weil sein Team im zweiten Drittel von Zug vorgeführt wurde.

si/ph

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