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Fribourg macht gegen den ZSC das Dutzend voll

Die Heimteams haben sich in den esten Playoff-Halbfinals durchgesetzt: Der HC Fribourg-Gottéron schlägt die ZSC Lions 3:2, während der SC Bern den EVZ 4:3 nach Verlängerung bezwingt.

Gleich zu Beginn der Partie setzen die Freiburger die ZSC Lions unter Druck.
Gleich zu Beginn der Partie setzen die Freiburger die ZSC Lions unter Druck.
Keystone
Und nachdem Gottéron früh das 1:0 erzielt hat, kann Routinier Sandy Jeannin im Powerplay auf 2:0 erhöhen (15.).
Und nachdem Gottéron früh das 1:0 erzielt hat, kann Routinier Sandy Jeannin im Powerplay auf 2:0 erhöhen (15.).
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...doch noch zu einem Heimsieg. Center Plüss trifft in der Overtime, nachdem er in der 13. Minute schon das 1:1 geschossen hat. Der Wert des Zürcher Routiniers in Berner Diensten ist immer wieder im Playoff erkennbar.
...doch noch zu einem Heimsieg. Center Plüss trifft in der Overtime, nachdem er in der 13. Minute schon das 1:1 geschossen hat. Der Wert des Zürcher Routiniers in Berner Diensten ist immer wieder im Playoff erkennbar.
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Auch im zwölften Playoff-Duell konnte der ZSC den HC Fribourg-Gottéron nicht bezwingen. Die Lions verloren in der ausverkauften und glückseligen BCF-Arena mit 2:3. Der Meister verschlief den Start völlig und hatte Glück, dass er nach 20 furiosen Minuten der Freiburger nur mit 0:2 zurücklag. Im Mitteldrittel steigerten sich die Zürcher, Andres Ambühls Tor zum 1:2 brachte Mut und Hoffnung zurück. Das kaltblütig erzielte 3:1 von Andrey Bykow im Schlussdrittel war dann so etwas wie die Vorentscheidung. Zwar verkürzte Rückkehrer Severin Blindenbacher zweieinhalb Minuten vor Ende in Unterzahl mit einem haltbaren Schuss auf 2:3, doch mehr liessen die defensiv kompakten Gastgeber nicht zu. Sie verdienten sich den Sieg und waren über weite Strecken das schnellere und bessere Team gewesen.

Ausserdem nahmen die Lions an diesem Abend zu viele Strafen und mussten mit einem Mann weniger durch Sandy Jeannin den zweiten Treffer entgegennehmen. «Fribourg ist gestartet wie die Feuerwehr», meinte Lions-Verteidiger Patrick Geering zu recht gegenüber dem SRF. In der Startphase dominierte der Qualifikationssieger den Titelverteidiger deutlich. Der Gast aus Zürich Nord schien für die Aufgabe nicht bereit zu sein, obwohl es sich um die erste Partie in der Halbfinal-Serie handelte. Der 9. Sieg von Gottéron gegen den ZSC in Folge ging vollends in Ordnung. Das Team von Marc Crawford muss sich am Donnerstag im Hallenstadion um einiges steigern, will es den Fribourg-Fluch endlich ablegen. Gottéron-Idol Julien Sprunger meinte nach Spielschluss: «Wir spielen ein gutes System, das dem ZSC offenbar Mühe bereitet.»

Martin Plüss – die grosse Figur

Zum Matchwinner in Bern avancierte der aktive Center Martin Plüss. Der Routinier erzielte in der 62. Minute das entscheidende 4:3, nachdem er bereits für das 1:1 (13.) verantwortlich gezeichnet hatte. Es war für die Gastgeber bereits der dritte Sieg in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen in den laufenden Playoffs. Zug war nach nur 44 Sekunden durch Björn Christen glücklich in Führung gegangen. Bei den Gästen zeichnete sich Lino Martschini mit den Treffern zum 2:1 (23.) und 3:3 (37.) als Doppeltorschütze aus. Am Ende fehlte den Zentralschweizern für ein Break nur wenig.

Im ersten Playout-Final-Match verloren die Lakers in einer turbulenten Begegnung gegen die SCL Tigers mit 5:6 nach Penaltyschiessen. Damit gelangt den Emmentalern schon im ersten Abstiegs-Duell das Break.

si/fal

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