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Das Streben nach der Korrektur vor stimmungsvoller Kulisse

Der EHC Basel kann heute die Halbfinal-Serie gegen Dübendorf ausgleichen.

Robin Rickenbacher
Es ist von einer stimmungsvollen Kulisse in der St.-Jakob-Arena auszugehen, handelt es sich doch um das sportlich bedeutendste Heimspiel seit langer Zeit.
Es ist von einer stimmungsvollen Kulisse in der St.-Jakob-Arena auszugehen, handelt es sich doch um das sportlich bedeutendste Heimspiel seit langer Zeit.
Florian Bärtschiger

Das Spiel hatte so geendet, wie es eigentlich zu erwarten gewesen war. Zumindest für all diejenigen, die sich für Prognosen gerne auf die Statistik beziehen. Und die besagt in dieser Saison, dass der EHC gegen Dübendorf verliert. Immer knapp, aber er verliert. Bereits zum fünften Mal geschah dies am Dienstag, als die erste Halbfinal-Partie in Zürich über die Bühne ging. 2:1 siegten die Gastgeber und vermochten damit in der Serie vorzulegen.

Dass die jüngste Vergangenheit kein entscheidender Faktor für die Zukunft sein muss, bewies der EHC hingegen bereits im Viertelfinal. Gegen den dortigen Gegner Arosa hatte man im Qualifikationsprogramm drei von vier Partien verloren. Eliminiert haben die Basler die Bündner in den Playoffs dennoch.

Aus Sicht des EHC soll sich diese Geschichte wiederholen, angefangen bei der Korrektur heute Abend in der St.-Jakob-Arena (20.15 Uhr). Mit einem Sieg gleicht das Team von Robert Othmann die Serie aus. Verliert es, droht am Samstag bereits das Saisonende.

Offensiv zu ungefährlich

Um dieses Szenario abzuwenden, müssen die Basler im Vergleich zum Auftritt in Zürich insbesondere im offensiven Bereich zulegen. Zu ungefährlich, zu wenig durchschlagskräftig agierte der EHC in der ersten Partie. Auch, weil zahlreiche Spieler verletzt oder krank fehlten. Ob und wie viele dieser Akteure heute wieder einsatzbereit sein werden, wird sich zeigen müssen. Ungeachtet dessen; es wird eine Leistungssteigerung vonnöten sein, um die leicht favorisierten Gäste bezwingen zu können.

Immerhin ist von einer stimmungsvollen Kulisse in der St.-Jakob-Arena auszugehen, handelt es sich doch um das sportlich bedeutendste Heimspiel seit langer Zeit. Zu einer Halbfinal-Partie ins eigene Stadion pilgern – diese Möglichkeit blieb den Anhängern des EHC Basel viele Jahre verwehrt. Gewinnen die Basler Eishockeyaner heute, kommt gar noch eine zweite obendrauf.

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