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Biel besiegt Genève-Servette – Zug schlägt Ambri

Danke ihres Sieges gegen den Genève-Servette HC wahren die Bieler ihre Playoff-Chancen. Der EHC Biel gewinnt gegen die Genfer 5:2. Zug feiert gegen Ambri-Piotta einen 6:1-Heimsieg.

Biels Jacob Micflikier, rechts, im Duell mit Genfs Goalie Tobias Stephan. (1. Februar 2013)
Biels Jacob Micflikier, rechts, im Duell mit Genfs Goalie Tobias Stephan. (1. Februar 2013)
Keystone

Der EHC Biel muss seine Playoff-Hoffnungen noch nicht begraben. Dank des 5:2-Heimerfolges über den Genève-Servette HC nähern sich die Seeländer bis auf drei Punkte den Kloten Flyers an. Nach bloss zwei Siegen in neun Partien im Monat Januar stand für den EHC Biel viel auf dem Spiel. Entsprechend konzentriert, hellwach und diszipliniert stiegen die Bieler in die Partie.

Nach zehn Minuten führte Biel mit 3:1; nach 28 Minuten stand es schon 5:2. Damit war mehr als eine Vorentscheidung gefallen; das Team von Kevin Schläpfer brachte den Vorsprung ohne Probleme über die Zeit.

Schwaches Servette

Biel verdankte den problemlosen Sieg über einen Gegner, gegen den man am Dienstag auswärts noch verloren hatte (2:3), dem für einmal beeindruckend starken Powerplay. Biel nützte drei seiner ersten vier Powerplay-Chancen zum 1:0 (Mathieu Tschantré), 2:1 und 5:2 (2x Ryan MacMurchy). Der Kanadier MacMurchy, der die Saison in der NLB bei Aufsteiger Red Ice Martigny begonnen hatte, erzielte im fünften Spiel für Biel bereits seine Treffer Nummer 4 und 5.

Servette spielte nicht schwach, dennoch kassierten die Genfer eine weitere Niederlage - bereits die acht in den letzten neun Partien. Im Gegensatz zu Biel leistete sich Servette aber Fehler. Selbst Captain Goran Bezina unterlief ein folgenschwerer Patzer. Mit einem Fehlzuspiel vor das eigene Tor ermöglichte er den vierten Bieler Treffer durch Gaetan Haas. Trotz der Krise muss Servette kaum mehr um die Playoffs bangen. Sechs Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf den EHC Biel immer noch elf Zähler.

Heimsieg für Zug

Zug feiert gegen Ambri-Piotta einen ungefährdet 6:1-Heimsieg und gleicht in den Saisonduellen zum 3:3 aus. Damit stehen die Innerschweizer in den Playoffs, die Tessiner müssen die Playouts bestreiten. Der Schlüsselmoment der Partie war um die Spielhälfte herum. In der 30. Minute scheiterte Roman Schlagenhauf alleine vor EVZ-Keeper Sandro Zurkirchen. In der 32. Minute erhöhte Reto Suri im ersten Powerplay der Zuger auf 2:0. Suri traf bereits zum achten Mal seit der Lockout zu Ende gegangen ist - total hat er 13 Tore erzielt. Dies zeigt, wie stark er aufgeblüht ist. 130 Sekunden später führten die Gastgeber dank eines Treffers von Fabian Sutter, der einen Schuss von Lino Martschini abgelenkt hatte, gar 3:0. Und nach nur 14 Sekunden im zweiten Überzahlspiel des EVZ stand es bereits 4:0 (39.) - dank Corsin Casutt., der zuvor zwölf Spiele torlos geblieben war.

In der 53. Minute gelang Lino Martschini gar noch ein drittes Tor mit einem Mann mehr. Der U20-Internationale, der sich zudem noch drei Assists gutschreiben liess, erzielte seinen sechsten Treffer in den letzten fünf Partien. Auch Linus Omark kam ein Tor und drei Assists. Bereits am Dienstag gegen Kloten waren die Gastgeber im Powerplay sehr effizient gewesen - zwei der ersten drei Strafen (total 4) waren ausgenützt worden.

si/kpn

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