Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen
Werbung
Weiter nach der Werbung

«Auch wir werden Weltmeister. Das ist Mathematik»

Patrick Fischer, 41: «Ich hoffe, ich darf die Hymne noch ein paar Jahre singen.»

Können Sie die Schweizer Nationalhymne auswendig?

Weiter nach der Werbung

Alle Strophen?

Das ist ein gutes Stichwort. Singen Sie bitte!

Sie sind ein Kosmopolit, spielten in Nordamerika und Russland, reisten auch nach Ihrer Karriere viel herum, besuchten Indianerstämme. Ist das nicht ein Widerspruch zum Patriotismus, den Sie vorleben?

Wurden Sie mit der Berufung zum Nationaltrainer nicht zwangsweise zum Patrioten? Weil das Ihre Rolle ist?

Aber was soll das dem Nationalteam helfen?

Ausser bei der WM-Silbermedaille 2013 in Stockholm.

«Bei uns gibt es Spieler in der Nationalliga A, die haben eine wunderschöne Karriere, obschon sie verhältnismässig wenig zustande gebracht haben»

Patrick Fischer, Nationaltrainer

Aber wieso produziert der Schweizer Sport herausragende Persönlichkeiten wie Roger Federer, Stan Wawrinka, Dario Cologna oder Simon Ammann? Was ist bei diesen anders?

An der WM 2016 in Moskau rüsteten Sie die Spieler mit T-Shirts aus, auf denen stand: «Jetzt isch üsi Ziit. Mir sind muetig, mir sind stolz, mir vertraued, mir sind starch. Mir sind Eidgenosse.» Was nützte es?

Sind die Schweizer Eishockeyaner ein Abbild unserer Gesellschaft? Pflichtbewusst und fleissig, aber auch bequem?

Sie wechselten mit 16 zu einem kanadischen Juniorenteam. Öffnete das Ihnen die Augen?

Das mangelnde Durchsetzungsvermögen zeigt sich vor dem Tor. Im Playoff hiessen die besten Torschützen McIntyre, Arcobello und Ebbett. Wieso?

An Ihrer ersten WM als Headcoach versuchten Sie, ein offensiveres Spiel zu fördern, um mehr Tore zu begünstigen. Das ging schief. Kehren Sie nun zurück zur bewährten Schweizer Defensivtaktik?

Mit dem schwedischen Assistenten Tommy Albelin haben Sie ja nun einen Aufpasser bekommen.

Kann es gut gehen, wenn zwei Coaches so unterschiedliche Philosophien haben? Der eine auf Offensive, der andere auf Defensive setzt?

Welche Bedeutung hat diese WM für Sie persönlich, nachdem Sie 2016 den Viertelfinal verpassten? Entscheidet das Abschneiden Ihre Zukunft, trotz Zweijahres-Vertrag?

Sie erlebten viele Weltmeisterschaften als Spieler. Was ist nun anders als Coach?

Als Spieler waren Sie ab und zu im Nachtleben anzutreffen. Wie lang ist die Leine, an der Sie in Paris die Spieler führen?

Ist ein Sturmlauf wie in Stockholm nochmals möglich?