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Griechenland wie erwartet in der Barrage

Im weitgehend leeren Olympiastadion von Athen quälte sich Griechenland zu einem 2:1 gegen Luxemburg.

Zur Pause führte Otto Rehhagels Team 2:0, und bis ganz am Schluss ging es nur noch darum, auf ein Tor der Israeli in Basel zu hoffen. Am Ende blieb es beim Wunsch, Griechenland muss in die Barrage.

Wie die Schweizer am vergangenen Samstag zwangen auch die Griechen Luxemburg mit Kopfbällen nach Standardsituationen in die Knie. Vasileios Torosidis nach einem Corner (30.) und Theofanis Gekas (33.) im Anschluss an einen Freistoss von Spielmacher Georgios Karagounis waren erfolgreich. Für Gekas war es nach den vier Toren am Samstag gegen Lettland der zehnte Treffer in der WM-Qualifikation.

Vor dem Spiel waren klare Verhältnisse für Griechenland erwartet worden. Doch bis zum ersten Treffer tat sich der Europameister von 2004 gegen den Aussenseiter schwer. Vor dem 1:0 hatte der Favorit keine Torchance erarbeitet. Die erste gefährliche Szene hatten sogar die Luxemburger, als Stürmer Joël Kitenge Griechenlands Keeper Michail Sifakis zu einer Parade zwang (20.).

Doch ohne Tor mussten sich die Luxemburger nicht aus der Qualifiaktion verabschieden -- obwohl sie ab der 58. Minute (Gelb-Rot gegen Ben Payal) in Unterzahl agierten. In der letzten Minute bezwang Griechenlands Verteidiger Avraam Papadopoulos den eigenen Goalie zum 1:2. Nur Sekunden zuvor hatte im Stadion die Kunde vom Schweizer Remis die Runde gemacht.

So wars am Ende ganz ruhig in Athen. Die Griechen, als Mannschaft aus Topf 1 als (leichter) Favorit in die Ausscheidung gestartet, müssen ihr WM-Ticket in der Barrage erspielen. Immerhin: seit der letzten WM-Teilnahme 1994 waren die Hellenen einer WM-Qualifikation nie mehr so nahe gekommen.

Griechenland - Luxemburg 2:1 (2:0).

Olympiastadion, Athen. - 15 000 Zuschauer. - SR Ceferin (Sln). - Tore: 30. Torosidis 1:0. 32. Gekas 2:0. 90. Papadopoulos (Eigentor) 2:1.

Griechenland: Sifakis; Patsatzoglu, Papadopoulos, Spiropoulos, Torosidis; Karagounis, Fotakis (46. Pliatsikas), Vyntra (82. Ninis), Kyrgiakos (44. Moras); Gekas, Salpingidis.

Luxemburg: Joubert; Kintziger (80. Marino), Hoffmann, Strasser, Blaise; Bettmer, Payal, Peters, Mutsch; Kitenge (72. Pupovac), Jaenisch (46. Leweck).

Bemerkung: 58. Gelb-Rote Karte gegen Payal. 76. Pfostenschuss von Salpingidis.

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