ABO+

«Zweimal Gänsehaut im Jahr reicht mir nicht»

Marcel Koller will nicht mehr über das reden, was im Sommer passiert ist, und hofft, dass der Sieg gegen PSV etwas ausgelöst hat.

«Es war das erste Mal. dass ich im Stadion so eine geile Stimmung erlebt habe», sagt Marcel Koller (Mitte) über die Partie gegen Eindhoven vom vergangenen Dienstag. Foto: Manuel Geisser

«Es war das erste Mal. dass ich im Stadion so eine geile Stimmung erlebt habe», sagt Marcel Koller (Mitte) über die Partie gegen Eindhoven vom vergangenen Dienstag. Foto: Manuel Geisser

Marcel Koller, seit 365 Tagen sind Sie Trainer des FC Basel. Kriegt man zum einjährigen Jubiläum ein Geschenk?
Nein. Auf meinem Schreibtisch stand heute jedenfalls kein Blumenstrauss (lacht).

Haben Sie sich denn Gedanken zu Ihrem Jubiläum gemacht?
Es ist mir kurz durch den Kopf gegangen: Ah, jetzt ist es schon ein Jahr her, seit du hier begonnen hast. Aber es ist mir nicht besonders wichtig. Ich muss deswegen jetzt keine Party feiern.

Dabei ist eine ganze Menge passiert in Ihrem ersten Jahr.
Natürlich ist alles anders als bei meinem Beginn.

Inwiefern?
Ich kannte den FCB damals nur aus der Distanz, das Stadion, die Erfolge des Vereins. Dann wirst du in den Betrieb geworfen und bist sofort gefordert. Mitten in der Saison, ohne Vorbereitung. Du musst Resultate liefern, die Spieler kennen lernen, die Leute, die Umgebung. Das ist stressig. Das fängt schon im Stadion an. Wie oft habe ich vor einer verschlossenen Tür gestanden und gedacht: Mist, wo bin ich jetzt?

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt