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Zürcher Depression

Wieder kein Tor, wieder ein 0:1 – ein schwacher FCZ unterliegt Sion im Cup-Halbfinal.

Schock für den FCZ: Konatés Schuss segelt zum 1:0 für Sion über die Linie.
Schock für den FCZ: Konatés Schuss segelt zum 1:0 für Sion über die Linie.
Keystone
Im Netz: Der Sittener Treffer aus anderer Perspektive.
Im Netz: Der Sittener Treffer aus anderer Perspektive.
Keystone
Angespannt: FCZ-Trainer Meier vor dem Anpfiff.
Angespannt: FCZ-Trainer Meier vor dem Anpfiff.
Keystone
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Es war angeblich das wichtigste Spiel des Jahres für den FCZ, es sollte die Erlösung bringen, die Befreiung nach einem bislang arg missratenen Frühjahr. Und was brachte es? Nur die nächste Enttäuschung, nur die bittere Erkenntnis, dass die Serie der negativen Resultate nicht abreissen will, «den Tiefpunkt», wie Philippe Koch anmerkte. Ein 0:1 genügte, um ihn in der Depression gefangen zu halten. Ein einziges Tor also, erzielt von Moussa Konaté gleich nach der Pause, genügte dafür schon. Der Senegalese profitierte dabei davon, dass Koch nicht richtig an den Ball kam und vor allem Nef nur Zuschauer blieb, und diesen einen Moment nutzte er, um mit seinem wuchtigen Schuss aus fünf Metern Goalie Brecher keine Chance zu lassen.

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