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Luzern bezwingt St. Gallen nach VAR-Penalty

Luzern startet mit einem glücklichen Sieg in die Meisterschaft. Am Schluss siegen die Innerschweizer im Kybunpark sogar 2:0.

Der FC Luzern feiert gegen den FC St. Gallen einen erfolgreichen Saisonauftakt. Die Gäste gewinnen die Partie 2:0.
Der FC Luzern feiert gegen den FC St. Gallen einen erfolgreichen Saisonauftakt. Die Gäste gewinnen die Partie 2:0.
Georgios Kefalas, Keystone
St. Gallen ist im eigenen Stadion früh spielbestimmend und erspielt sich zahlreiche Möglichkeiten.
St. Gallen ist im eigenen Stadion früh spielbestimmend und erspielt sich zahlreiche Möglichkeiten.
Georgios Kefalas, Keystone
St. Gallen wirft nochmals alles nach vorne, dies öffnet Luzern die Räume für Konter. Schneuwly erhöht nur kurz vor dem Ende auf 2:0 und besiegelt so St. Gallens zehnte (!) Niederlage in Folge gegen Luzern.
St. Gallen wirft nochmals alles nach vorne, dies öffnet Luzern die Räume für Konter. Schneuwly erhöht nur kurz vor dem Ende auf 2:0 und besiegelt so St. Gallens zehnte (!) Niederlage in Folge gegen Luzern.
Georgios Kefalas, Keystone
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Der VAR übernahm auch am zweiten Einsatzabend eine Hauptrolle. Und die St. Galler Fans werden sich nach dem Saisonauftaktspiel wohl wünschen, die technische Neuerung wäre nie eingeführt worden. Stein des Anstosses war vor allem eine Szene wenige Minuten vor Spielende. Luzerns Verteidiger Lucas hatte in der gleichen Aktion die beiden besten FCL-Chancen der ganzen Partie und erhielt dann noch einen Penalty.

Goalie Dejan Stojanovic hatte ihn in den Augen der VAR-Experten regelwidrig gefoult. Statt Abstoss für den FCSG gab es Penalty für Luzern, und der letztjährige Topskorer Blessing Eleke traf vom Punkt eiskalt. In der Nachspielzeit doppelte dann Christian Schneuwly nach einem mustergültig vorgetragenen Konter nach.

St. Gallen scheitert an Müller

Es war für St. Gallen die zehnte Niederlage in Serie gegen Luzern, und eine besonders bittere. Die Gastgeber hatten viel mehr Torchancen, fanden ihren Meister aber immer wieder im starken FCL-Goalie Marius Müller. Luzern umgekehrt hatte kaum gefährliche Tormöglichkeiten.

Die Trainer der Super-League-Clubs:

Marcel Koller (58, FC Basel): seit 2. August 2018 im Amt. Im Sommer stand er beim FCB schon kurz vor der Entlassung. Wie lange kann er sich noch in Basel halten?
Marcel Koller (58, FC Basel): seit 2. August 2018 im Amt. Im Sommer stand er beim FCB schon kurz vor der Entlassung. Wie lange kann er sich noch in Basel halten?
Andy Mueller/freshfocus
Joël Magnin (48, Xamax): neu. Über zehn Jahre betreute der gebürtige Neuenburger den Nachwuchs bei den Young Boys in Bern. Nun soll er Stephane Henchoz ersetzen.
Joël Magnin (48, Xamax): neu. Über zehn Jahre betreute der gebürtige Neuenburger den Nachwuchs bei den Young Boys in Bern. Nun soll er Stephane Henchoz ersetzen.
Jean-Guy Python/freshfocus
Gerardo Seoane (40, YB): seit 1. Juli 2018 im Amt. Schafft es der 40-Jährige auch in dieser Saison, dem Druck stand zu halten und die Stadtberner zum nächsten Titel zu führen?
Gerardo Seoane (40, YB): seit 1. Juli 2018 im Amt. Schafft es der 40-Jährige auch in dieser Saison, dem Druck stand zu halten und die Stadtberner zum nächsten Titel zu führen?
Thomas Hodel, Keystone
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Den St. Gallern merkte man nicht an, dass die Innerschweizer in den letzten Jahren zu ihrem Angstgegner avanciert waren. Von Anfang an zeigte sich das Team von Peter Zeidler zielstrebig und hatte mehr Spielanteile. Die Ostschweizer scheiterten aber immer wieder am Luzerner Schlussmann, der in seinem ersten Wettbewerbsspiel in der Schweiz eine glänzende Leistung zeigte.

Der ultimative Test wurde ihm indes erspart: Als Bakayoko nach einer Viertelstunde nach einem Duell im Strafraum mit Cirkovic zu Boden ging, entschied Schiedsrichter Tschudi spontan auf Penalty. Nach Konsultation des VAR wurde der Entscheid dann aber rückgängig gemacht, und Bakayoko zusätzlich mit einer Verwarnung für eine angebliche Schwalbe bedacht. Es war der erste kontroverse VAR-Entscheid, aber sicher nicht der letzte. (mke)

St. Gallen - Luzern 0:2 (0:0) Kybunpark. - SR Tschudi.

Tore: 87. Eleke (Foulpenalty) 0:1. 95. Schneuwly 0:2.

St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Stergiou, Letard, Muheim; Görtler, Quintilla (88. Campos), Ruiz (71. Costanzo); Bakayoko (60. Itten), Guillemenot, Kutesa.

Luzern: Müller; Schwegler, Lucas, Cirkovic; Sidler; Schulz, Voca, Ndenge, Schürpf (58. Schneuwly); Margiotta (67. Demhasaj), Eleke (91. Knezevic).

Bemerkungen: 16. Penalty (nach Foul an Bakayoko) und VAR-Konsultation zurückgenommen. - Verwarnungen: 18. Bakayoko (Simulation), 26. Alves (Foul), 42. Schürpf (Foul), 60. Schwegler (Foul), 62. Schneuwly (Foul),

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Dritte Halbzeit – der Tamedia Fussball-Podcast

Die Premieren-Sendung ist zu hören auf Spotify, bei Apple Podcasts oder direkt hier:

73. Guillemenot (Foul), 85. Stejanovic (FouL), 89. Müller (Spielverzögerung).

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