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Weshalb die goldene Generation scheiterte

Im TV erklären Ferdinand, Lampard und Gerrard, wieso sie mit England keinen Erfolg hatten.

Rio Ferdinand: «Ich wollte kein Bier mit Gerrard trinken.» Quelle: BT Sport

Sie waren alle grossartige Fussballer, Rio Ferdinand, Frank Lampard, Steven Gerrard. Jeder gewann die Champions League, zusammen bestritten sie 301 Länderspiele für England. Sie bildeten zusammen mit Paul Scholes und David Beckham eine goldene Generation. Nur eines schafften sie nie: die Sehnsucht ihres Landes nach dem zweiten Titel seit 1966 zu erfüllen.

Jetzt gehen sie auf die 40 zu, sind TV-Experten, und vor allem können sie entspannt darüber reden, was früher schieflief, warum England trotz ihres Talents nie über den Viertelfinal hinauskam. Sie waren Konkurrenten in ihren Vereinen, Ferdinand kämpfte mit Manchester United um den Titel und wollte nicht, dass Lampard mit Chelsea ihm gegenüber einen Vorteil hatte. Er wollte mit Gerrard nicht beim Bier über Liverpool reden. «Das hielt uns zurück», sagt er heute.

Engländer sind nicht wie Brasilianer, die in aller Welt spielen, heim­kehren und sich übers Wiedersehen freuen. Engländer spielen daheim, «jede Woche gingen wir aufeinander los», sagt Lampard, «das schafft keinen Zusammenhalt», erklärt Gerrard. Und was ihnen auch fehlte: ein Trainer, der ihnen eine Philosophie vermittelte. Sven-Göran Eriksson, Steve McClaren, Fabio Capello oder Roy Hodgson hören das kaum gerne.

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