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Mit zwei Zetteln auf den Platz gestürmt

Seltsames bei Gladbach: Ex-FCZler Nico Elvedi übergibt bei der Einwechslung Granit Xhaka und Lars Stindl eine Botschaft – in Papierform. Was sollte denn das?

Es läuft die 80. Minute im Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Hoffenheim, als Trainer André Schubert beim Stand von 2:3 einen neuen taktischen Gedanken zu Papier bringt. Zu diesem Zeitpunkt kommt für Julian Korb neu Nico Elvedi ins Spiel. Bevor der Schweizer aber aufs Feld sprintet, drückt ihm der Coach zwei kleine Zettel in die Hand. Die Adressaten heissen Lars Stindl und Granit Xhaka.

Und was der Schweizer Captain der Borussen zu lesen bekommt, ist eine Systemumstellung. Wie die «Bild» berichtet, löste Schubert zehn Minuten vor Schluss in der Abwehr die Viererkette auf, Oscar Wendt zieht ins Mittelfeld und der Schweizer Stürmer Josip Drmic fungiert neu als Stossstürmer, während sich dahinter Stindl und Raffael in Position bringen, gleichzeitig drängen Thorgan Hazard links und Fabian Johnson über rechts in den Strafraum.

In der 87. Minute zeigt die Massnahme von Schubert Wirkung. Johnson schiesst das 3:3 und sorgt dafür, dass Gladbach auch im neunten Spiel unter dem neuen Trainer ungeschlagen bleibt. Sieben Siege und zwei Unentschieden lautet die fabelhafte Bilanz der Fohlen seit dem Abgang von Lucien Favre – und das hat offenbar auch viel mit dem Coach zu tun. «Der Trainer findet immer eine Lösung. Er hat einen Riesenanteil an unserer Superserie», sagt Xhaka nach dem Spiel.

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