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VfB Stuttgart entlässt erneut seinen Trainer

Zwei Monate nach Christian Gross muss nun auch dessen früherer Assistent und Nachfolger Jens Keller seinen Platz bei den Schwaben räumen.

Experiment beendet: Jens Keller ist seinen Job in Stuttgart los.
Experiment beendet: Jens Keller ist seinen Job in Stuttgart los.
Keystone

Als Christian Gross am 13. Oktober 2010 während der Nationalmannschaftspause entlassen wurde, war der VfB Stuttgart mit drei Punkten aus sieben Spielen auf dem letzten Platz in der Bundesliga klassiert. Nun sind die Schwaben noch immer auf einem Abstiegsplatz (17.) und haben die Kurve nicht gekriegt: Unter Keller gab es in neun Partien nur zwei Siege.

Wer als Nächster beauftragt wird, den VfB aus der Abstiegszone zu führen, ist noch nicht bekannt. Diverse Medien sehen den früheren Leverkusen- und HSV-Trainer Bruno Labbadia als Favoriten für den Posten.

Der VfB Stuttgart überzeugte mit Keller in der Verantwortung bloss einmal von A bis Z: das war beim 6:0 gegen ein desolates Werder Bremen. Ansonsten zeigten die Schwaben teilweise rätselhafte Auftritte. Wie zum Beispiel beim 3:3 in Kaiserslautern, als ihnen der Sieg nach einer 3:0-Führung in der Schlussphase entglitt.

Am Ende brachte die Niederlage am Freitag in Hannover (1:2) das Fass zum Überlaufen. Hinterher hatte Keller die Mannschaft hart kritisiert: «Das hatte nichts mit Abstiegskampf zu tun. In der ersten Halbzeit waren wir überhaupt nicht auf dem Platz», so der Trainer nach dem Spiel. Kurz darauf war er nicht mehr Coach der verunsicherten Truppe.

si/fal

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