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Verband verhängt gegen Rakitic-Club lange Sperren – NK Pajde rekurriert

Die Amateurfussballer aus Möhlin werden hart bestraft.

Die Tumulte nach dem Schlusspfiff. (Video: Lesereporter)

Es sind Szenen, die man so auf einem Fussballplatz nicht sehen möchte. Nach dem 2.-Liga-interregional-Spiel zwischen Zofingen und NK Pajde Anfang September gehen Spieler und Betreuer der Gäste auf den Schiedsrichter los. Die Gäste, die NK Pajde aus Möhlin, werden danach hart sanktioniert. Auf erste Strafen durch den Regionalverband folgte vor wenigen Tagen das Urteil der Kontroll- und Disziplinarkommission des Schweizerischen Fussballverbands: Zwei Spieler des Clubs, bei dem die Familie von Barcelona-Star Ivan Rakitic die Fäden in der Hand hat, werden bis zum Ende der Saison 2020/21 gesperrt, einer bis zum Ende der laufenden Spielzeit.

Dejan Rakitic, der Bruder von Ivan und Trainer des Pajde-Fanionteams, kann sich mit diesem Urteil nicht anfreunden. «Es ist eine absolute Frechheit», sagt er. Deshalb habe der Verein bereits gegen die Sanktionen rekurriert. Nun liegt der Fall beim Rekursgericht des Schweizerischen Fussballverbands. Einen Aufsteller gab es für die Aargauer in diesem Fall aber dennoch: Ein Spieler, der während der Partie des Feldes verwiesen wurde, ist von seinem in erster Instanz gesprochenen Strafmass komplett freigesprochen worden. Für Rakitic ist klar: «Das zeigt, dass nicht alles stimmt, was der Schiedsrichter rapportiert hat.»

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