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Ungefährdeter Schweizer Sieg gegen Albanien

Trotz drei Lattentreffern und einem Goaliefehler: Die Schweizerinnen bleiben in der WM-Qualifikation verlustpunktlos.

Florjana Ismaili und Viola Calligaris bejubeln Ismailis Tor zum 1:0 gegen Albanien.
Florjana Ismaili und Viola Calligaris bejubeln Ismailis Tor zum 1:0 gegen Albanien.
Keystone

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft kam im vierten Spiel der WM-Qualifikation zum vierten Sieg. In Biel siegte das Team von Martina Voss-Tecklenburg gegen Albanien 5:1.

Die Schweizerinnen wussten gegen den Tabellenletzten bei nass-kalten Bedingungen in Biel zwar nicht restlos zu überzeugen, der Sieg der SFV-Auswahl war aber nie in Gefahr und in dieser Höhe verdient. Florijana Ismaili (8.), Ramona Bachmann (35.), Rahel Kiwic (73.), Viola Calligaris (80.) und noch einmal Ismaili (87.) trafen für das Heimteam, die für Yverdon in der NLA tätige Qendresa Krasniqi hatte für den zwischenzeitlichen Ausgleich für den Aussenseiter gesorgt (29.).

Dem Gegentreffer ging ein grober Schnitzer der Schweizer Keeperin Gaëlle Thalmann voraus. Die 31-Jährige, die ansonsten kaum beschäftigt war, eilte aus dem Tor, brachte den Ball aber nicht unter Kontrolle, sodass Krasniqi aus knapp 30 Metern ins verlassene Tor traf. Bereits beim 1:4 im Hinspiel zum Auftakt der Kampagne hatte Thalmann den Gegentreffer mit einem Fehler verschuldet.

Zweimal Aluminium

Die Schweizer Chancenauswertung liess lange Zeit zu wünschen übrig. Zudem bekundeten die Schweizerinnen gelegentlich auch Pech. Ein Kopfball von Calligaris in der 3. Minute sprang ebenso an die Latte wie der Weitschuss von Géraldine Reuteler Sekunden nach Wiederanpfiff. Und auch Ismaili traf in der Nachspielzeit alleinstehend aus drei Metern nur die Latte. Lia Wälti bereitete die ersten drei Schweizer Treffer vor. Die Mittelfeldspielerin von Turbine Potsdam trug in Abwesenheit der angeschlagenen Lara Dickenmann die Captainbinde.

Nach vier Spielen führt die Schweiz die Rangliste der Gruppe 2 vor Schottland und Polen weiter ohne Verlustpunkt an. Die beiden Duelle gegen Schottland, den auf dem Papier stärksten Gegner im Kampf um den Gruppensieg und die direkte Qualifikation für die WM 2019 in Frankreich, folgen im nächsten Jahr.

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