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Torreicher Super-League-Samstag

Gelungene Cupfinal-Hauptprobe für die Finalisten Basel und Luzern. Der FCB setzt sich in der ersten Tranche der letzten ASL-Runde 6:3 gegen GC durch, der FCL bezwingt Lausanne 3:2.

Torreiche Partie: Die Basler konnten sechs Mal jubeln.
Torreiche Partie: Die Basler konnten sechs Mal jubeln.
Keystone

GC ging durch einen Konter in der 4. Minute in Führung. Paiva verwertete einen langen Pass von Zuber abgeklärt zum 1:0 für die Zürcher. Basel kam in der 28. Minute durch einen umstrittenen Treffer von Valentin Stocker zum 1:1. Zuerst entschied Schidsrichter Bieri auf Offside, änderte aber seine seine Meinung, weil ein GC-Spieler, der hinter der Torlinie stand, das Offside aufhob. Jacques Zoua erhöhte noch vor der Pause auf 2:1 für den Schweizer Meister. Kurz nach Wiederanpfiff brachte ein Eigentor von Frank Feltscher die Hoppers selbst auf die Verliererstrasse. Beide Teams legten aber noch einen Zahn zu: Zuerst konnten Alex Frei (69.) mit seinem 24. Saisontreffer und Benjamin Huggel (71.) den Vorsprung auf 5:1 auszubauen; Paiva und Zuber wehrten innert wenigen Sekunden (72,./73.) die drohende Kanterniederlage der Hoppers noch ab. Den Schlusspunkt unter die torreiche Partie setzte Zoua (81.) mit seinem zweiten Treffer.

Luzern musste sich bis zur 63. Minute in Geduld üben, ehe Florian Stahel nach einen Corner per Kopf zum 1:0 für das Heimteam traf. Der Vorsprung hielt jedoch nicht lange: Der eingewechselte Negrao verwertete in der 77. Minute einen von Sally Sarr verursachten Foulpenalty zum 1:1. Zum Matchwinner für die Luzerner avancierte Nelson Ferreira. Zwei Minuten nach seiner Einwechslung erzielte er mit einem Hechtkopfball das 2:1 (85.). Wenige Sekunden später bezwang Ferreira Lausannes Goalie Favre mit einem Schuss aus fünf Metern zum zweiten Mal (88.). Jocelyn Roux traf in der 89. Minute noch zum 2:3-Endstand. Dass Lausanne in den Schlussminuten Sonnerat und Tall durch Platzverweise verlor, hatte keinen Einfluss mehr.

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