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Thuns Blick gilt GC und noch nicht Palermo

Nach dem knappen Sieg gegen Vllaznia in der Europa-League-Qualifikation wartet auf Thun morgen mit der Partie gegen GC das erste Meisterschaftsheimspiel der Saison.

Einsamer Beobachter: Thun-Trainer Bernard Challandes verfolgte das Spiel gegen Vllaznia wegen einer Sperre von der Tribüne aus.
Einsamer Beobachter: Thun-Trainer Bernard Challandes verfolgte das Spiel gegen Vllaznia wegen einer Sperre von der Tribüne aus.
Patric Spahni

Ein gemeinsames Essen in der Loge des neuen Stadions gab es für die Thun-Spieler noch, dann waren die Feierlichkeiten nach dem Last-Minute-Sieg in der Europa-League-Qualifikation gegen den albanischen Klub Vllaznia Shkoder bereits abgeschlossen. «Wir gingen am Donnerstagabend alle rasch nach Hause», sagt Stipe Matic. Der Verteidiger machte sich nach dem 2:1 mit einem Brummschädel auf den Heimweg, nachdem er bei der Vorlage auf den Siegtorschützen Benjamin Lüthi in der 93.Minute Kopf und Kragen riskiert hatte und vom gegnerischen Keeper im Gesicht getroffen worden war. «Das war ziemlich schmerzhaft, aber immerhin hat sich der Einsatz gelohnt», sagt Matic, der auch den ersten Thuner Treffer durch Milaim Rama mit einem feinen Zuspiel vorbereitet hatte. Neben den Torschützen und Matic war auch David Da Costa eine entscheidende Figur im Spiel der Oberländer gewesen. Mit einer glänzenden Abwehr in der ersten Halbzeit verhinderte er nach dem 0:1 einen weiteren Gegentreffer. «Das war eine entscheidende Szene», sagt Trainer Bernard Challandes. Ein 0:2 hätte sein Team an diesem Abend wohl kaum noch wettmachen können.

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