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Tausende FCZ-Fans ziehen nach Mailand

Wenn der FC Zürich am Donnerstagabend im San Siro gegen die AC Milan antritt, erhält er Unterstützung von rund 4000 mitgereisten Fans.

Das Interesse für das Uefa-Cup-Hinspiel gegen das grosse Milan ist im FCZ-Umfeld riesig. Über den Klub wurden 2450 Tickets abgesetzt, 2300 für den Gastsektor sowie 150 für die Haupttribüne. Kenner der Fanszene gehen davon aus, dass 4000 Anhängerinnen und Anhänger ihre Lieblinge in Mailand unterstützen werden. Ein Extrazug mit 1000 Personen und zahlreiche Busse werden den Gotthardtunnel durchqueren.

Der nette Preis von 11 Euro für die billigste Plätze hilft, sich für einen unvergesslichen Fussball-Trip zu entscheiden. Unvergesslich deshalb, weil es das Los in Sachen Attraktivität fürwahr sehr gut mit dem FCZ gemeint hat. Ein Europacup-Gegner vom Kaliber Milans – das ist für jeden Schweizer Verein ein Traumlos.

Der Basler Fan-Trip nach Turin

Schon einmal erlebte der Norden Italiens einen Einfall von Schweizer Fussball-Supportern. Als der FC Basel im Winter 2002 in der euphorischen Champions-League-Saison Juventus Turin besuchte, strömten 10'000 Bebbi in den Piemont. In der bitterkalten Dezembernacht im hässlichen Betonklotz namens Delle Alpi verlor das Team von Trainer Christian Gross sang- und klanglos 0:4, doch die Fankurve in rot-blau sorgte für eine exzellente Stimmung.

Die «Gazzetta dello Sport» zeigte sich nicht gerade beeindruckt über die Vorstellung der Gäste-Fussballer. Dafür war Italiens führende Sportzeitung begeistert über den Auftritt der FCB-Fans. Leider verscherzte sich ein Teil der fröhlichen Basler Reisegruppe die Sympathie wieder, weil während des Spiels eine beträchtliche Anzahl Feuerwerkskörper entzündet worden waren. Einige dieser «schmissigen Raketen» flogen aufs Spielfeld und gefährlich nahe an den Körpern der Aktiven vorbei. Eine Busse der Uefa und Kopfschütteln in der Schweizer Öffentlichkeit blieben nicht aus.

Ein Happy-End im Letzigrund?

Tempi passati - sagt sich nicht zuletzt die reiselustige Zürcher Fangemeinde. Sie hofft, dass das sportliche Abschneiden besser sein wird als die des Erzrivalen FCB in Turin. Für den FCZ soll Milan in angenehmer Erinnerung bleiben. Nur schon wegen dem Rückspiel am 2. Oktober im Letzigrund. Dieses soll erst ein bedeutendes Kapitel in der Klubgeschichte schreiben. Am liebsten mit Zürcher Happy-End.

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