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Stockers perfekte Woche

Zwei Tore in sechs Tagen: Valentin Stocker nutzte im Nationalteam seine Chance und blüht nun auch in Berlin langsam auf.

Der 5. April 2015 war ein Tag, der Valentin Stocker mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben wird. Nach einem schweren Saisonstart bei Hertha BSC, wo er unter dem damaligen Trainer Jos Luhukay oft nur zweite Wahl war, kommt der 25-Jährige immer mehr in Fahrt: Er erzielte am Sonntag gegen Paderborn seinen ersten Bundesliga-Treffer. Es war das erlösende Führungstor, die Hertha gewann das Spiel mit 2:0.

Laut Bundesliga.de brauchte Stocker 25 Torschüsse, um endlich einen Treffer in der höchsten deutschen Fussballliga zu erzielen. Doch auch sonst gilt der Linksfuss als aufstrebender Spieler bei den Hauptstädtern. Manager Michael Preetz sagte gegenüber der «Welt»: «Es war ein Befreiungsschlag für ihn. Er war in den vergangenen Wochen schon ein ganz wichtiger Spieler für uns, der entscheidende Dinge initiiert.» Bei der offiziellen Wahl zum besten Spieler des Spieltages auf Bundesliga.de liegt Stocker aktuell mit 19 Prozent der Stimmen auf dem zweiten Rang.

Auch wenn das Tor gegen Paderborn, wie auch schon am vergangenen Dienstag beim 1:1-Testländerspiel gegen die USA, ein klassischer Abstauber war, widerspiegelt das Erfolgserlebnis die steigende Formkurve des Offensivspielers. Oder wie es sein Schweizer Teamkollege Fabian Lustenberger formuliert: «Man merkt, dass er in Fahrt kommt. Der Ball ist ihm so vor die Füsse gefallen, dass er ihn reinmachen konnte. Dieses Glück hatte er bislang nicht.»

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