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St. Gallen im Hoch – der FCZ im Tief

Dank einem Treffer von Oscar Scarione und einem Doppelpack von Dzengis Cavusevic bezwingt der entfesselte FC St. Gallen den FC Zürich vor 13'494 Zuschauern mit 3:1.

Starker Auftritt des Neulings: Oscar Scarione bejubelt den Treffer zum 1:0 gegen den FCZ.
Starker Auftritt des Neulings: Oscar Scarione bejubelt den Treffer zum 1:0 gegen den FCZ.
Keystone

Die gefällige und offensiv geführte Partie wurde mit drei Toren innert acht Minuten vor der Pause lanciert. Zunächst lenkte Scarione einen Flankenball von Pa Modou via Pfosten ein (38.). Dann konterte der FCZ mit einem Kopftor von Mario Gavranovic nach einem Freistoss von Stjepan Kukuruzovic (41.) mit dem 1:1, ehe der kurz zuvor eingewechselte Dzengis Cavusevic (45. + 1.) mit einer Direktabnahme eine herrliche St. Galler-Kombination über Alberto Regazzoni und Dejan Janjatovic erfolgreich abschloss.

Ab der 60. Minute verstärkte der FCZ seine Offensive, erhöhte den Druck, besass etwas mehr Spielanteile, verzeichnete aber keine einzige Torchance. Zu kompakt stand die Abwehr des Aufsteigers, zu unpräzis waren die FCZ-Zuspiele und zu wenig ideenreich war die Spielanlage der Mannschaft von Rolf Fringer. Mit einem Konter, mustergültig vorbereitet von Joker Mario Mutsch und mit dem Kopf von Cavusevic gekonnt abgeschlossen, entschied der Aufsteiger das Spiel in der 81. Minute endgültig.

Der Sturm an die Spitze

St. Gallen, das vor Selbstvertrauen strotzt, sehr stil- und ballsicher wirkt, hat den Schwung aus den beiden Startspielen mitgenommen und sich noch gesteigert. Das Team von Jeff Saibene hat an Stabilität gewonnen und an Physis zugelegt. Der Heimsieg gegen ein gesamthaft enttäuschendes Zürich mit eklatanten Abstimmungsproblemen war hochverdient. Während St. Gallen bereits sieben Punkte aufweist und weiter ungeschlagen ist, ist der Saisonstart des FCZ mit nur einem Pünktchen aus drei Matches misslungen.

Zürichs Defensivspieler Stefan Glarner gab im Teleclub als Grund für die Niederlage den Gegentreffer zum 1:2 kurz vor der Pause an. «Aber wir waren nach der Pause primär zu wenig zwingend in unseren Aktionen.» Selbstkritik ist der beste Weg zur Besserung.

St. Gallen - Zürich 3:1 (2:1) AFG-Arena. - 13'494 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 38. Scarione (Pa Modou) 1:0. 41. Gavranovic (Kukuruzovic) 1:1. 45. Cavusevic (Janjatovic) 2:1. 81. Cavusevic (Mutsch) 3:1. St. Gallen: Lopar: Ivic (46. Mutsch), Montandon, Stocklasa, Pa Modou; Janjatovic, Nater; Nushi, Scarione (70. Mathys), Regazzoni; Abegglen (44. Cavusevic). Zürich: Da Costa; Glarner, Djimsiti, Béda, Magnin (59. Schönbächler); Kukeli; Kukuruzovic, Benito, Chiumiento (68. Pedro Henrique); Chermiti (76. Frimpong), Gavranovic. Bemerkungen: St. Gallen ohne Etoundi, Lehmann und Martic (alle verletzt), Scönenberger und Manuel Sutter (beide nicht im Aufgebot). FCZ ohne Chikhaoui, Kajevic und Philippe Koch (alle verletzt), Buff und Drmic (Olympia-Auswahl). Verwarnungen: 20. Béda (Foul), 35. Ivic (Foul). 75. Chermiti (Reklamieren).

si/fal

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