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Sogar Attila muss arbeiten

Ein Stadion ohne Fans, eine Hymne ohne Schals und ein Sieg ohne Jubel von den Rängen. Das Geisterspiel in Frankfurt könnte für den FCB sportlich nicht besser laufen. Aber es zeigt auch, dass die Fortsetzung des Wettbewerbs so keinen Sinn macht.

Geisterhafte Stimmung im Stadion und darum herum: In Frankfurt siegte der FC Basel zwar, richtig Spass dürfte es den Spielern ohne Zuschauer aber kaum gemacht haben. Fotos: Freshfocus (Urs Lindt / Daniela Frutiger)
Geisterhafte Stimmung im Stadion und darum herum: In Frankfurt siegte der FC Basel zwar, richtig Spass dürfte es den Spielern ohne Zuschauer aber kaum gemacht haben. Fotos: Freshfocus (Urs Lindt / Daniela Frutiger)

Fast auf die Minute genau eine Stunde vor dem Anpfiff betritt dann auch Gelson Fernandes das Stadion. Und er wäre nicht Gelson Fernandes, wenn er seinem Gegenüber nicht höflich die Hand reichen würde. Trotz Corona. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen.

Es ist ein kleines Stück Normalität an einem Abend, an dem sonst gar nichts normal ist. Eigentlich ist es ja unvorstellbar, dass das Achtelfinal-Hinspiel zwischen dem FC Basel und Eintracht Frankfurt stattfindet, während auf der ganzen Welt nach und nach der Spielbetrieb eingestellt wird. Das sieht sicher auch Fernandes so. Aber er spricht es nicht aus. Sondern hofft auf ein gutes Spiel. Sofern das irgendwie möglich ist. «Bleibtgesund», sagt er, ehe er in den grauen Gängen verschwindet.

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