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«So bin ich nun mal»

Der FC Barcelona ist Meister – und sein trockener Trainer erwehrt sich der Champagnerdusche.

Zum Lachen in den Keller gehen: Luis Enrique lässt nur selten Emotionen zu.
Zum Lachen in den Keller gehen: Luis Enrique lässt nur selten Emotionen zu.
Keystone

Als die erste Magnumflasche Cava, der Champagner der Katalanen, sich über den Köpfen hüpfender Spieler ergoss, wacker geschüttelt von Gerard Piqué, der in solchen Momenten immer der kindlich Agitierteste von allen ist, da war der Trainer des FC Barcelona schon weg, verschwunden im Bauch des Madrider Stadions Vicente Calderón. Luis Enrique hat nur kurz seine engsten Mitarbeiter geherzt und sich dann regelrecht verdrückt, mitten im Triumph. Er ist kein Mann emotionaler Eruptionen, keiner, der Menschen mit offenbarer Fröhlichkeit für sich gewänne. «Ich ziehe es vor, still für mich zu feiern», sollte er später sagen, als man ihn nach seinem schnellen Abgang fragte, «so bin ich nun mal.»

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