Slapstick-Eigentor bringt FCZ-Frauen in Rücklage

Die Frauen des FC Zürich empfingen in der Champions League den FC Bayern. FCZ-Goalie Herzog sorgte für den frühen Rückstand.

Nach 11 Minuten rutscht FCZ-Torhüterin Elvira Herzog ein Weitschuss aus den Händen, fällt auf ihren Kopf und kullert ins Tor. (Video: SRF)

Die Amateur-Spielerinnen des FC Zürich verloren im Letzigrund das Achtelfinal-Hinspiel der Champions gegen die mehrheitlich mit Profiverträgen ausgestatteten Akteurinnen von Bayern München 0:2.

Ein Coup lag nach dem krassen Eigenfehler von Elvira Herzog für den Schweizer Meister ausser Reichweite. Nach 11 Spielminuten sorgte die FCZ-Torhüterin für eine Slapstick-Einlage. Die deutsche Nationalspielerin Sara Däbritz zog aus gut 25 Metern ab. Herzog hatte den Ball schon in den Händen, als er ihr entglitt, auf den Hinterkopf fiel und ins Tor kullerte. Zuvor hatte Bayern bereits eine grosse Chance vergeben.

Als nach einer halben Stunde bereits das 0:2 fiel, war der Ausgang der Partie klar. Die Frauen aus München schalteten einen Gang zurück, spielten abgeklärt und waren dem 3:0 gleichwohl näher als das Team von Andy Ladner dem Anschlusstreffer. Dieser hätte einzig in der Schlussviertelstunde fallen können, als sich eine Münchnerin im eigenen Strafraum den Ball bei einem Befreiungsschlag an die Hand spielte. Der Penalty-Pfiff blieb aber aus.

Aufgrund der gezeigten Leistungen waren die Zürcherinnen, die zuletzt auch 2013, 2014 und 2016 in der Königsklasse gespielt hatten, mit der 0:2-Niederlage gut bedient. Sie reisen in zwei Wochen zum Rückspiel nach München, wo das definitive Champions-League-Out kaum mehr abzuwenden sein dürfte.

tzi/sda

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